mörderisches Hörbuch-Paket zu gewinnen

Oliver Bottini: Mord im Zeichen des Zen (Hörbuch)

Prolog

Als Johann Georg Hollerer am Samstagmorgen einen ersten Blick aus dem Küchenfenster auf die verschneite Hauptstraße von Liebau warf, hatte er eine Vision. Aus dem dichten Schneetreiben manifestierte sich ein asiatischer Mönch, der nur mit einer dunklen Kutte und Sandalen bekleidet war. Sein fast kahler, feuchter Schädel glänzte im trüben Morgenlicht. Langsam schritt er an Hollerers Küchenfenster vorbei Richtung Kirchplatz.
Dass er keiner Vision aufgesessen war, begriff Hollerer erst eine halbe Stunde später. Während er die Uniformjacke über dem ausladenden Bauch zuknöpfte, fiel ihm ein, dass er über dem rechten Ohr des Mönchs einen großen, dunklen Fleck bemerkt hatte. Hollerer kannte solche Flecken zur Genüge, in allen Stadien der Verfärbung, in allen Größen, in allen Körperregionen. Der Mönch hatte eine Wunde am Kopf.
Beunruhigt trat er zum Nachttischchen. Unter dem verstaubten Alten Testament lag seine Dienstpistole. Er hatte sie in dreißig Jahren kein einziges Mal getragen, geschweige denn benutzt. Jetzt hob er sie mit Daumen und Zeigefinger heraus.
Hollerer fand den Mönch auf dem Kirchplatz. Obwohl es noch immer stark schneite, saß er im Schneidersitz vor den Stufen der katholischen Kirche. Seine Augen waren geschlossen.
Zwanzig, fünfundzwanzig Liebauer hatten sich im Halbkreis um den Mönch versammelt. Flüchtig nickte Hollerer in die Runde. Der Bürgermeister war da, die beiden Pfarrer, andere Honoratioren, ein paar Bauern, ein paar Kinder. Niemand sprach. Nicht einmal ein erstauntes Flüstern vernahm Hollerer. Er hatte das Gefühl, alle warteten darauf, dass etwas geschah. Dass der Mönch die Augen aufschlug und erklärte, was er da machte und woher er kam. Oder dass jemand die Initiative ergriff.
Hollerer trat von der Seite bis auf zwei Meter an den Mönch heran. Da war die Wunde. Zehn Zentimeter lang, fünf Zentimeter hoch. Ein bläuliches Mal, an den Rändern gelbgrün, im Zentrum blaurot, von einem heftigen, versehentlichen Stoß oder einem gezielten Schlag. Hollerer wusste nicht weshalb, aber er tippte auf einen Schlag. Ein Schauer lief ihm über den Rücken.
«Wir müssen was tun, der erfriert uns ja», sagte Hollerer zu niemand Bestimmtem. In die Menge kam Bewegung, verhaltenes Stimmengewirr setzte ein.
Der Mönch rührte sich ebenfalls. Er hob den Kopf und schlug die Augen auf. Sie waren sehr schmal und wirkten, fand Hollerer, leblos und traurig. Langsam glitten sie über die Liebauer.
Auch auf Hollerer ruhten die schmalen Augen sekundenlang. Der Blick war merkwürdig. Nicht unfreundlich, aber merkwürdig. Wissend. Hollerer konnte sich den Blick nicht erklären. Der Mönch sah ihn an, als würde er ihn kennen. Als wüsste er etwas über ihn, das Hollerer selbst nicht wusste. Dann wandte der Mönch den Blick ab.

Du möchtest das Hörbuch-Paket, bestehend aus den Hörbüchern:
“Mord im Zeichen des Zen
“, “Im Sommer der Mörder“, und “Im Auftrag der Väter“,
jeweils gesprochen von der Schauspielerin Martina Gedeck,
von Oliver Bottini im Wert von 75€ gewinnen
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Dann nichts wie ran und beantworte mir die Frage:
Wer spielt die Hauptrolle in allen drei Romanen?

Beantwortet die Frage hier in den Kommentaren. Schreibt doch bitte dazu, ob ihr euer Hörbuchpaket von Oliver Bottini signiert haben wollt.
Einsendeschluss ist der 14.9.2010, 23:59 Uhr
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Ihr wollt eure Chance erhöhen und das Hörspielpaket unbedingt gewinnen?
Jeweils ein Paket verlosen auch: Simone, Katy, Helga und Miriam
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PS: Am 5. Oktober 2010 erscheinen von Oliver Bottini das vierte Taschenbuch “Jäger in der Nacht” und sein neues Hardcover-Buch “Das verborgene Netz

Eine Aktion von GirlsCanBlog

Blogday 2010

Blog Day 2010

Heute am 31. August ist Blogday2010.

Ihr seid bestimmt schon ganz gespannt, welchen Blog ich bei dieser Aktion empfehle. Zumal die Aktion Ein ♥ für Blogs 2010 im Mai 2010 ja noch nicht so lange her ist. Doch mein Feedreader ist gut gefüllt und daher möchte ich euch gerne folgende Blogs vorstellen:

1. Als Geographin bin ich selber viel und gerne verreist. Und ich mag das Anders Reisen, sprich jenseits von Pauschal- und Bettenburgurlaub. Uns genau das tut Gerhard seit Mitte Juli 2010. In seinem Blog Anders Reisen nimmt er uns mit quer durch Russland, Japan und China. Ich mag seine Art zu schreiben, seine Art zu reisen. Übrigens habe ich Gerhard durch mein Fotoprojekt zwölf2010 kennen gelernt. Er hatte bis Juni mitgemacht und ist dann aufgrund seiner Reise leider ausgestiegen. Doch diesen Grund habe ich gerne akzeptiert und lese jetzt viel lieber seine Reiseberichte.

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2. Facebook war fast 2 Jahre lang ein Buch mit 7 Siegeln für mich. Nur schwer konnte ich mich hinein arbeiten. Doch seitdem ich vieles verstanden habe, bin ich ein großer Fan von Facebook geworden. Das ich vieles verinnerlichen konnte, habe ich zum Teil auch dem Blog Facebookmarketing zu verdanken. Als stille Leserin habe ich dort wertvolle Informationen erhalten und daher möchte ich diesen Blog allen anderen (zukünftigen) Facebooksfans empfehlen.

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3. Ein charmanter Blog in dem es um Frauen, Mädchen, Bloggerinnen und alles weibliche geht. Girls Can Blog... natürlich können Sie das und weil Annina interessante Interviews veröffentlicht, möchte ich diesen Blog meinen weiblichen und männlichen Lesern ans Herz legen.

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4. Natürlich gehört auch ein Fotografie Blog in meine Empfehlungsliste. Ich habe mich für den Fotografieblog VEB Bildwerk entschieden. Appel stammt aus dem tiefsten Ruhrpott und hat 10 Jahre lang in Leipzig gelebt. Ich hatte mich beim kennen lernen schon gewundert, wie ein “Wessi” *lach* zu dem Namen VEB kommt. So schreibt er auf seiner Seite: “10 Jahre Leipzig, haben einen Teil meines Lebens mitgestaltet. Ich habe aus dieser Zeit wahnsinnig viele Eindrücke von dieser faszinierenden Stadt mitgenommen. Die ehemaligen VEB Fabrik- und Betriebsgelände, waren immer wieder beliebte Location auf meinen Fototouren. Mit diesem Internetauftritt habe ich mir mein eigenes kleines Werksgelände geschaffen, in dem ich meine Arbeiten ausstellen kann.” Und da mich seine Art zu fotografieren sehr anspricht, möchte ich euch seinen Blog weiter empfehlen.

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5. Ein Blog fehlt noch. Das war gar nicht so einfach, weil ich  noch so viele andere Blogs gerne vorgestellt hätte. Mein letzte Empfehlung ist für all diejenigen, die sich mit dem Bloggen an sich gerne beschäftigen: Webmaster Friday. Ich zitiere: “Jeden Freitag wird ein Thema benannt. Wer mag, kann darüber schreiben. Wer die jeweils genannten URL verlinkt, wird mit dem Artikel eine Woche lang auf der Homepage des Webmaster-Friday gelistet. Die Teilnahme ist kostenlos, freiwillig und erfordert keine Anmeldung.” Ich persönlich habe bisher noch nicht mitgemacht, aber ich finde die Themen wie “Wie wichtig ist die Blogroll?”, Social Media ein Muss? oder “Was haltet ihr von Gewinnspielen im Blog?” total spannend und lese die Antworten sehr gerne. Mal sehen ob ich mich dazu entscheiden kann, auch mal einen Artikel zu schreiben.

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So Ihr Lieben. Das waren meine 5 Empfehlungen für den Blogday2010. Ich hoffe, es war für jeden meiner Leser und Leserinnen etwas dabei.

grün ist nicht nur eine Farbe

Ist ein toller Spruch, den ich das ganze Wochenende des öfteren bei klimaneutralen Druckereien gelesen habe. Einige neue Leser meines Blogs werden jetzt sicherlich denken, bei mir ist der grüne Wahnsinn ausgebrochen und auf einmal blogt, twittert und facebooked sie über lauter ökologische und klimafreundliche Themen. Das mag vielleicht so vorkommen, doch in mir schlummert schon immer eine Ökotussi. Nicht nur das ich zu den komischen Müttern gehörte, die waschbare Windeln benutzt haben, einen Schlafsack, Matratze und andere Gegenstände aus ökologischer Herstellung gekauft haben (ich berichtete hier im Blog), sondern ich bin schon ewig ein Fan von Holzhäusern mit Solardach, Erdwärme, anderen regenerativen Energien, Biokläranlage etc.. Nur konnte ich mir bisher meinen Traum nicht erfüllen und musste mich bisher einzig allein mit einem Ökostromanbieter zufrieden geben.

Was habe ich mich mit anderen Leuten schon gefetzt, wenn es um alternative Energien ging und die mir was vom “sauberen Atomstrom” vorgeschwärmt haben. Sicherlich, Atomstrom riecht nicht, man sieht ihn nicht. Und Atommüll wird ja in irgendwelchen stillgelegten Stollen verbuddelt, sodass ihn auch keiner sieht. Komisch nur, das keiner dort in der Nähe wohnen will. Ehrlich gesagt, diesen Menschen würde ich gerne einen Urlaub in die Ukraine schenken, mit Ausflugszielen zu den vielen, vielen schwer behinderten und missgestalteten Kindern, die vor der Öffentlichkeit versteckt werden und die keiner haben will. Ob sie dann auch noch von sauberen Atomstrom schwärmen? Ach, jetzt bin ich aber schon wieder vom Thema abgekommen.

Meine Projektidee Kibuyu ist entstanden, weil ich mich über die vielen schlechten Druck-Qualitäten, Papierarten usw. geärgert habe. Und ich fragte mich, ob es nicht möglich sein kann, so ein Projekt zu initieren. Am Anfang dachte ich noch, ok, rufst du mal ein paar Druckereien in Leipzig an, erklärst deine Vorstellungen, fährst hin (persönlicher Kontakt!) die machen mir einen Preis und ich wähle dann das beste Preis-Leistungsverhältnis aus. Falsch gedacht. Aber so richtig. Druckereien gibt es zwar viele, aber die wenigsten beschäftigen sich mit Digitaldruck und Kleinstauflagen. Noch wenigere beschäftigen sich mit der Weiterverarbeitung. Und die wenigen die übrig bleiben, schicken einem keinen Preisvorschlag (auch die, die man persönlich kennen gelernt hat). Nach vielen Gesprächen mit Fachleuten und Freunden wusste ich, dass ich meine Suche auf ganz Deutschland ausweiten und ich die Anfragen viel detaillierter schreiben muss. Auch selektierte ich viel mehr und fragte nur noch die an, die die von mir benötigten Kriterien erfüllten. Und selbst dabei stellte sich heraus, dass viel angeboten wird, doch wenn man konkret nachfragt, dass es dann doch nicht möglich ist. Mittlerweile bin ich dabei, nicht mehr alles für bare Münze zu nehmen, auch wenn ich lese “wir drucken alles (außer Geld und Briefmarken)”.

Doch so komisch wie es klingen mag, ich bin heute froh, dass ich in den ersten Wochen so gnadenlos gescheitert bin. Ich bin keineswegs von meinen geforderten Kriterien abgewichen, eher das Gegenteil ist der Fall. Es sind mehr geworden. Und so schließt sich der Kreis zu meinem oben geschriebenen Anfangssätzen. Das wichtigste aller Kriterien ist, dass ich der klimafreundlichen, ökologischen Idee treu bleiben will und muss. Stand sie am Anfang gar nicht zur Debatte, ist es mir heute verdammt wichtig, “sauberes” Papier zu verwenden und klimaneutral drucken zu lassen. Gerade die Papierherstellung ist eine Industrie, die nicht nur gnadenlos Urwälder vernichtet, sondern auch bei der Herstellung viel Energie, Wasser und Chemie verbraucht. Wenn ich schon waschbare Windeln benutzt habe, weil ich Pampers nicht bei der Zerstörung von Wäldern in Skandinavien unterstützen wollte, dann muss es jetzt erst recht ein Anliegen von mir sein. Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich eine zertifizierte Druckerei finde, die mit mir das Projekt realisieren will.

Janasworld Blog2Print fertig!

Vorhin klingelte es und mein Blogbuch von Blog2print kam in einem schmalen Paket druckfrisch aus den USA. Lange habe ich darauf gewartet, sprich einen ganzen Monat. Ich hatte ja befürchtet, dass ich bei der Postfrau noch Zoll bezahlen muss, doch es war ein großer deutschsprachiger Aufkleber vom Zoll drauf, dass der Inhalt zollfrei ist. Dafür, dass das Paket so eine weite Reise hinter sich hatte, war kein einziger Knick oder eine Beschädigung am Karton. Das kenne ich von Inlandspaketen leider ganz anders. Auch Innen drin war das Buch komplett noch einmal auf einer Pappe eingeschweißt, sodass die Buchecken nicht beschädigt werden konnten. Diese Art der Verpackung würde ich mir bei deutschen Fotobuchherstellern auch wünschen.

Zur Verarbeitung: Natürlich habe ich das Buch komplett unter die Lupe genommen. Ich bin da ja ein bisschen fanatisch, was den Druck und die Verarbeitung anbelangt. Bestellt hatte ich ein Hardcover-Buch mit einer Fadenheftung. Im Nachhinein bin ich froh über die 10$ mehr Entscheidung, denn das Papier ist sehr dick und eine Klebebindung könnte die vielen Seiten auf Dauer nicht halten. Die Fadenheftung ist wirklich perfekt gemacht. Nach 10-fachen wälzen musste ich nun feststellen, das es keine Fadenheftung ist. Stattdessen ist auf dem Buchrücken eine fast 1mm dicke Klebeschicht zu sehen. Dadurch das diese leicht unregelmäßig ist, sah sie im ersten Moment nach einer Fadenheftung aus.

Das Cover ist ordentlich verklebt, sodass kein Kleber zu sehen ist. Auch riecht das Buch nicht nach Kleber. Nur die Buch-Ecken sind nicht sauber umgelegt und an einigen Stellen wülstig. Das Cover selber ist beschichtet. Es sieht nach einer Folienkaschierung aus. Nachdem ich und mein Partner in dem Buch gelesen haben und es dementsprechend schon benutzt wurde, sind schon erste Kratzer und leichte Rillen/Abdrücke auf dem Cover zu sehen.

Das Seiten-Papier ist sehr schwer und fühlt sich sehr glatt an. M.E. ein klassisches Laserdruckpapier. Denn das Buch wurde eindeutig mit einem Laserdrucker gedruckt. Alles zusammengenommen, Größe A4, dickes glänzendes Papier, Laserdruck erinnert es mich komplett an meine Diplomarbeit. Die musste ich zum fühlen nach über 10 Jahren aus dem Regal ziehen und es hat mich überrascht, dass mein Gefühl mich nicht getäuscht hat. Daher muss ich gestehen, für fast 100$ hätte ich mir von der Haptik der Buchseiten doch eher einen klassischen Digitaldruck auf entsprechendem Papier gewünscht. Den Unterschied merkt man einfach.

Zum Inhalt: es wurde komplett mein Blog gedruckt, sprich was da drin steht ist mein eigener gedanklicher Müll :-) Schade ist es, das vor allem Bilder, die ich mit der Nexgengalerie eingebunden habe, nicht mitgedruckt werden. Stattdessen wird nur der Code eingebunden. Unschön finde ich das amerikanische Datumsformat in englisch, dass über jedem Artikel steht. Hier wäre es klasse, wenn der Anbieter auch eine deutsche Variante anbieten würde. Mein größter Kritikpunkt ist, dass die Kommentare nicht mitgedruckt werden. Denn davon lebt ja auch ein Blog.

Fazit: ich kann das Blogbuch empfehlen. Die Verarbeitung ist gut, die Druckfarben stimmen. Nur das Preis-Leistungsverhältnis stimmt für mich nicht ganz. Die Hälfte hätte auch noch gelangt, zumal es nur mit einem Laserdrucker gedruckt worden ist.

Meine Bewertung:
Versand: 3 von 5 Sternen für das lange warten, auch wenn es ganz toll verpackt war
Druck: 4 von 5 Sternen für den Laserdruck
Verarbeitung: 3 von 5 Sternen keine Fadenheftung, wülstige Buchecken, Cover leicht anfällig für Kratzer
Technik: 4 von 5 Sternen für englisches Datumsformat und fehlende Kommentare
Preis: 3 von 5 Sternen

Gesamterergebnis: 3,4 von 5 Sternen für das komplette Buch

klimafreundliches Webhosting

Ich habe überlegt, wenn ich mein Projekt Kibuyu ökologisch ganzheitlich anfangen möchte, dann brauche ich auch einen klimafreundlichen Webhoster. Hier habe ich verschiedene Öko-Webspace Anbieter gefunden.

Trotzdem mache ich mir Sorgen um die Glaubwürdigkeit. Ich habe eine Seite gefunden, in der Webhoster auf ihre Ökostromanbieter untersucht wurden und habe folgende Aussage gelesen:

Ökostrom ist jedoch nicht gleich Ökostrom. Vor allem Ökostrom, der als Herkunftsnachweis die RECS-Zertifikate verwendet hat nur eine geringe Umweltwirkung. RECS Zertifikate sind ein Nachweis für eine bestimmte Menge produzierten Ökostroms, der unabhängig vom eigentlich erzeugten Strom gehandelt werden kann…, z.B. an der Leipziger Strombörse. Da es momentan noch eine Überkapazität von solchen Zertifikaten gibt, können Stromanbieter diese Zertifikate sehr billig einkaufen. Mit diesen Zertifikaten ausgestattet kann Kohle- oder Atomstrom preiswert zu Ökostrom umetikettiert werden. Quelle

Andere Anbieter für klimafreundliches Webhosting, mit Angabe woher der Strom bezogen wird, sind dagegen transparenter. Auf deren Homepage wird erklärt, woher sie den Strom genau beziehen und was sie noch für unsere Umwelt tun.
1. www.Biohost.de Wir beziehen den Strom für unsere Server von Greenpeace energy e.G., für Büro- und Wohnräume von Naturstrom. Wir verwenden Recyclingpapier und setzen wo möglich und sinnvoll auf elektronische Dokumente.

2. www.itfactory.ag Bereits seit dem letzten Jahr ist unsere Firma komplett klimaneutral und wir verwenden ökologischen Strom aus Wasserkraft, Solaranlagen, Biomasse und Windkraftwerken. Zudem produzieren wir unseren eigenen Solarstrom. Die realisierte Photovoltaikanlage liefert genug Strom für alle unsere MailCleaner Hosted Anti-Spam Gateway, Webhosting- und VoIP Server.

3. www.netroom.de Seit dem 22.März 2007 laufen alle unsere Server und damit jeder Webspace und jedes E-Mailkonto unserer Kunden mit echtem Ökostrom von Greenpeace Energy. Greenpeace Energy verwendet die Einnahmen zum Aufbau neuer und moderner atom- und kohlestromfreier Kraftwerke. Umweltschutz ist uns als Webhoster sehr wichtig: Wir setzen stromsparende Server für den Webspace unserer Kunden ein. Durch eine aufwändige Serverkonsolidierung können wir den Stromverbrauch sehr gering halten. Wir verwenden FSC Zertifizierte Briefumschläge und PEFC zertifiziertes Papier.

4. www.greensta.de Unsere Server werden ausschließlich durch Ökostrom von Greenpeace Energy eG betrieben. Um die Trendwende einzuleiten verzichten wir auf Profitmaximierung und bieten unseren Kunden technisches Know-How, mit dem ökologischen Plus, zu fairen Preisen an. Wir verfügen über ein “Grünes Konto” bei der GLS Gemeinschaftsbank eG, der größten ethisch-ökologischen Bank in Deutschland und investieren somit in regenerative Energie.

Eine weitere Liste von “Öko Hostern” findet man bei ecologee.net.

Doch was mich noch sehr verwundert, ist, dass wenig über die verwendete Hardware gesprochen wird bzw. nicht aufgeführt wird, welche verwendet wird. Mir ist z.B. beim Provider Hetzner aufgefallen, dass er zwar Ökostrom einsetzt, aber Hardware mit einem hohen Stromverbrauch verwendet (z.B. bei diesem Paket). Das passt nicht zusammen und ist ökologisch betrachtet eher fragwürdig.

Für welchen Anbieter ich mich dann entscheide, werde ich natürlich hier veröffentlichen. Ich werde auf alle Fälle noch weiter recherchieren.

Achtung! Marathon Lauf

Ach du Schreck, fasst hätte ich es nicht mitbekommen. Wurden doch wieder alle Abstimmungen auf Null gesetzt und eine Regeländerung gemacht:

Bitte nur noch für einen Blog abstimmen im Zeitraum vom 29.08.-03.09.2010. Also bitte genau entscheiden, welches Blog Eure Stimme erhält, ein zweites Abstimmen ist dann in dem Zeitraum nicht mehr möglich.

Nr. 62 Janasworld

Stand: Sonntag 11:00 Uhr, 30 Km. Alle gesammelten Punkte wurden wieder auf NULL gesetzt.



Coole Bastelidee für Kinder

Ich habe mich heute mal auf der Seite des Blauen Engel umgeschaut. Hier findet man viele Informationen, welche Firmen aus recycelten Papier Dinge produzieren. Dort erfährt man z.B. das die Sparda Bank München ihre Plakate, Prospekte, Handzettel, Glückwunschkarten und andere Ausführungen aus recycelten Papier oder die Deutsche Post ihre Geschäftsberichte auf recycelten Papier herstellen läßt. Die DM Drogerie stellt die Profissimo Bio-Kompost-Beutel aus Altpapier her. Die Liste ist zwar lang, aber eigentlich müssten dort viel mehr Firmen stehen. Z.B. konnte ich dort keinen einzigen Buch-Verlag finden, nur Zeitungsverlage sind vertreten. Überrascht war ich, das der Blaue Engel auch bei Facebook vertreten ist und twittert.

Nebenher habe ich eine kreative Spielidee für meinen Sohn gefunden. Zwar ist er noch zu klein dafür, doch ich werde mir das Bastelmaterial vormerken.

Pepastar Figuren und Tiere aus Papier

Bastelmaterial aus ausgestanztem Recyclingpapier

Vergabegrundlage: Recyclingpapier RAL-UZ 14
Hersteller: rotopolpress

Pepastars sind gestanzte Bauspielteile aus farbigem Recyclingpapier.
Die vier sternförmigen Elemente können an ihren Spitzen drehbar miteinander verbunden werden. Die Biegsamkeit des Papiers lässt rasch variantenreiche, plastische Formen entstehen. Die Interpretation der entstehenden Formen sorgt für Antrieb und Ideen.
Das Konstruktionsspiel mit Pepastars ist darüber hinaus ein Bastelspiel: Es darf geschnitten, gefaltet, beklebt und bemalt werden, wodurch individuelle und experimentelle Ergebnisse erzielt werden können.

Hier habe ich ein paar Bilder gefunden, was man aus den Einzelpapieren bauen kann. Toll nicht? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, da man auch eigene Formen bauen kann.


Quelle: http://www.pepastar.net

Kaufen kann man Pepastar bei Rotopolpress

Unternehmensvision

Wer träumt nicht einmal davon, Lotto Millionär zu werden? Vor allem Samstags, wenn die wöchentliche Lottoziehung auf dem Abendprogramm steht und man einen gültigen Lottoschein in der Tasche hat. Diesen Samstag habe ich keinen gültigen Schein, doch trotzdem träume ich davon eine kleine 6-stellige Summe zu besitzen, um meinen Traum eines eigenen Unternehmens zu realisieren. Und wenn ich dabei bin, mir das vorzustellen, dann stellt sich die Frage, wie müsste ein zukunftsfähiges Unternehmen aufgestellt sein? Kann es ökologisch, umweltfreundlich, sozialökonomisch und arbeitnehmerfreundlich sein? Ist das in einer Welt, die eher neoliberal und globalisiert denkt, utopisch?

Ich denke nicht, vorausgesetzt man bleibt sein eigener prinzipentreuer Chef und ist nicht von Kapitalgebern abhängig, die die absolute Gewinnmaximierung  anstreben und die nur den Shareholder Value im Sinn haben.

Also spinne ich mal weiter und stelle mir vor, ich könnte ein eigenes Unternehmen gründen, dass die Idee von Kibuyu selbstständig ohne Dritte realisiert. Eine Idee, die sich mit Druckerzeugnissen beschäftigt (das sei an dieser Stelle schon mal verraten).

Ich müsste ein Gebäude bauen, das energetisch gesehen, wenig Strom und Heizung verbraucht. Das was es verbraucht, sollte selbst hergestellt werden, sprich Solaranlagen, Erdwärmepumpe  etc. Strom, der eventuell zugekauft werden müsste, sollte zu 100% aus Ökostrom bestehen. Die Druckmaschinen sollten wenig Energie verbrauchen, die eingesetzten Farben schadstoffarm und ökologisch hergestellt. Eine wichtige Rolle spielt das Papier. Papier, dass aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern stammt und nach FSE oder noch besser nach PEFC zertifiziert ist. Wobei ich mir auch Gedanken darüber mache, ob es hochqualitative und ökologische Papier aus heimischen Wäldern gibt? Doch soweit bin ich noch nicht mit meiner Recherche. Dann muss man sich natürlich Gedanken über die Weiterverarbeitung machen.

Ich zitiere mal die Kriterien, nachdem eine klimaneutrale Druckerei beurteilt wird (auch wenn ich weiß, das Zertifizierungen oft sehr, sehr teuer für die Unternehmen sind und ich es bezweifele, ob Zertifizierungen immer so wichtig sind. Wichtig ist doch eher Transparenz und Kommunikation mit dem Kunden):

  • Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder EMAS, u.a.
  • Teilnahme an bestimmten Umweltaudits- und regionalen Initiativen, wie ÖKOPROFIT
  • Zertifizierungsprozesse, wie Eco Label, Nordic Swan etc.
  • Ganz oder teilweise Zertifizierungen nach FSC/PEFC, Blauer Engel etc.
  • Neutralisierung von restlichen Emissionen, durch Zertifikatshändler/Umweltagenturen, wie natureOffice, CO2OL, über den Bundesverband oder PrimaKlima e.V., u.a.
  • Zertifizierungen anderer Stellen, wie Fair Trade, Öko-Tex
  • Sonstige Initiativen, wie Go Green (z. B. Versand über DHL Go Green), Ökostrom, eigene Hyprid- oder Biodieselfahrzeuge, Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlagen, Wassersparsysteme, alkoholfreies oder -reduziertes Drucken, Einsatz von sogenannten “Biodruckfarben”, Einsatz von lösungsmittelfreien Lacken und einiges mehr.

Da der Strom selbst ökologisch produziert wird, wäre es auch sinnvoll, den Shop selbst zu hosten und zu verwalten. Im Einsatz wären natürlich nur energiesparende Hardwarekomponenten.

Es müssten dementsprechend auch gut ausgebildetes Personal eingestellt werden: Drucker, Programmierer, Fachkräfte für Versand, Marketing, IT, BWL. Dazu gehört es, das Menschen aller Altersklassen eingestellt werden, das Unternehmen Familien- und vor allem Kinderfreundlich ist. Stichpunkt: Gleitzeit, Heimarbeit für Mütter mit Kinder. Ebenfalls wichtig: eine faire Bezahlung, weg von Hartz4-Unterstützung und 1-Euro-Jobber.

Ist das realisierbar? Und wie sieht es mit den Preisen für die Druckerzeugnisse aus? Sind die dann noch bezahlbar oder katapultiert man sich damit schon aus dem Markt? Sicher ist, dass es billig produzierte Postkarten 1000 Stück für 40 Eur nicht geben wird. Doch ich bin davon überzeugt, wenn man die von mir angestrebte Unternehmensphilosophie transparent dem Kunden vermittelt, dass diese dann auch bereit ist, mehr für ein Produkt zu bezahlen. Schließlich haben wir alle etwas davon und nicht nur wir, sondern auch unsere Kinder….

Und wer sich jetzt angesprochen fühlt und der Meinung ist, das meine Ideen zukunftsorientiert sind und mich gerne unterstützen will, der kann sich gerne bei mir melden.

Bis dahin versuche ich, mein Projekt mit geeigneten Partnern zu realisieren, die die Maßstäbe erfüllen, die ich für absolut wichtig erachte. Momentan ist die Suche verdammt schwierig, sehr unbequem und vor allem zeitraubend. Aber, und darüber freue ich mich besonders, es gibt auch etliche Menschen, die sehr hilfbereit sind und mich mit Informationen oder Kontakten unterstützen. Die an meine Idee glauben! Daher geht es voran…

logo-zwoelf2010

Fotoprojekt zwölf2010 – was ist los?

Es sind erst 96 Fotos im August eingetroffen! Was ist los bei euch? Kleiner Sommer-Schwächeanfall? Ist die Puste ausgegangen? Es sind doch nur noch 4 Bilder, ihr werdet doch jetzt nicht aufgeben? Bald kommen doch die farbenfrohen Herbstbilder….

Überraschungspost

Ich liebe Postkarten!

Ich würde mich mal wieder über Post freuen. Eine richtige Postkarte, handgeschrieben und mit einer schönen Briefmarke versehen. Habt ihr Lust, mir eine zu schicken? Vor allem würde ich mich über Karten mit Blumen, Tiere, Landschaften oder Kindermotive freuen. Meine Adresse steht wie gehabt unter Kontakt.

Für alle Fotobuch-Liebhaber/innen habe ich noch eine Zusatzaktion, die aber kein Muß ist:

Liebt ihr auch Fotobücher? Und ihr wollt in diesem Jahr noch ein Fotobuch als Weihnachtsgeschenk gestalten?

Ich möchte 3 Fotobuch-Gutscheine “Prestige” von Photobox im Wert von 34,90 Eur (exkl. Versandkosten) verschenken. Schreibt einfach mit auf die Postkarte: Ich liebe Fotobücher und schreibt mir eine gültige e-mail und blogadresse auf die Karte. Dann weiß ich, dass ihr an der Verlosung teilnehmen wollt. Die Karte sollte bis zum 12. September bei mir angekommen sein, wenn du an der Verlosung teilnehmen möchtest.

Für alle anderen, die kein Fotobuch gebrauchen können:  ich würde mich einfach über deine Karte freuen. Natürlich zeige ich alle Karten hier in meinem Blog!