Auf diesen Seiten möchte ich meine Meerschweine vorstellen. Willi kam als Spielgefährte von Huutsch (weißes Löwenkopf-Kaninchen) in unsere Familie, damit sie tagsüber nicht so alleine ist. Die Beziehung war sehr harmonisch. Huutsch hat Willi immer das Fell gepflegt, indem sie es stundenlang abgeleckt hat. Willi scheint das sehr gefallen zu haben, da er leise vor sich hin brubbelte. Leider ist im April 2003 unsere Huutsch gestorben.

Da mir das sehr Leid getan hat, wollte ich kein Kaninchen mehr haben. Nun war Willi den ganzen Tag alleine. Das hat mir auch nicht gefallen, also musste jemand zum spielen her. So wurde Boris adoptiert. Sein Name hat sehr viel mit dem gleichnamigen Tennisprofi zu tun, da Boris dieselbe Haarfarbe hat….
Die ersten 2 Monate waren Willi und Boris ein Herz und eine Seele. Willi hatte nun die Rolle von Huutsch übernommen und fing schon in den ersten Stunden an, Boris sein Fell zu lecken. Doch das Glück währte nicht so lange, da Boris innerhalb von 2 Monaten in seine pubertäre Phase kam. Nun wollte er auch der Chef im Stall sein.
Natürlich hat sich Willi das nicht gefallen lassen und fing fürchterlich mit den Zähnen zu klappern an. Boris hat das so gut wie gar nicht beeindruckt und stattdessen Willi öfters in seiner Allerliebsten gebissen. Das gab dann noch mehr Ärger, sodass wir beide durch ein Gitter im Stall räumlich trennen mussten. Mit der Zeit ist die Beziehung etwas besser geworden, da sie sich sehen aber nicht beißen konnten. Ab und zu konnte ich beide auch für ein paar Stunden zusammen lassen, doch spätestens wenn es was zu knabbern gab, war auch wieder Zoff angesagt.

Leider hat Boris im Frühjahr 2005 eine Erkältung bekommen. Wir sind natürlich gleich zum Tierarzt gegangen. Doch hatte unser Tierarzt nicht allzu viel Ahnung von Meerschweinchen. So mussten wir Boris oral Medikamente (Baytril) einflössen, die zwar seinen Schnupfen bekämpfte, aber seine Verdauung zerstörte. Damals wusste ich noch nicht, dass man das Medikament nur intravenös verabreicht. Da unser Boris mit 1,4 kg sehr stattlich war, hat er über 3 Monate tapfer gekämpft. Leider konnten wir seine Verdauung nicht wieder heilen und so starb er im Juni 2005 mit nur noch 600 gr. Körpergewicht.

Eigentlich wollte ich nun kein weiteres Meerschwein mehr haben. Doch Willi hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er nach dem Tod von Boris seinen rechten hinteren Fuß bis auf einem Zeh völlig abgeknabbert hat. Daraufhin habe ich mit Katrin – eine Züchterin in Jena – Kontakt aufgenommen, da ich nun Willi eine Frau versprochen hatte.
Hier an dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Katrin in Jena bedanken, die uns in den letzten Monaten immer unterstützt hat.

Als erste Hilfe Maßnahme hat Willi neben einem Fuß-Verband, sowie einer notwendigen Kastration, die wunderschöne Oxi als Spielgefährtin bekommen. Sie haben sich auf Anhieb gut verstanden. Zwischenzeitlich hat uns Katrin die Bixa (Tochter von Oxi) versprochen, die damals noch etwas zu klein war, um weggegeben zu werden. Doch wir mussten nur 1 ½ Monate auf Bixa warten.

Seit August 2005 lebt nun Bixa (Rasse-Meerschwein „USTeddy“) bei uns und Oxi ist wieder nach Jena zurückgezogen.
Leider hatten wir 2005/2006 aber immer wieder Probleme mit Willi. Nachdem sein Fuß verheilt war, hat er 2 dicke vordere Füße bekommen, die ständig aufgeplatzt sind und geblutet haben. Unseren Umzug von Gotha nach Leipzig hat er auch nicht verkraftet. Ständig kämpfte Willi mit Durchfall. Er hat mittlerweile nur noch 670 Gramm, konnte aber in den letzten Wochen mit Hilfe von Kraftfutter (Ovator zu bekommen bei http://www.das-heimtierparadies.de)) und dem Medikament „Critical Care“ zunehmen. Er scheint jetzt auf dem Weg der Besserung zu sein. Wir freuen uns aber darüber, dass er sich mit der knopfäugigen, frechen und verfressenen Bixa gut versteht!
Im Frühjahr 2006 hatten Katrins Zuchtmeerschweinchen erneute Junge bekommen. Wie erwartet konnte ich nicht widerstehen und habe Dörte bei uns aufgenommen.

Im Juni 2006 kam unser drittes Meerschwein zu uns. Und das wiederum hat unserem Willi sehr gut getan. Er hat nun eine zweite Frau im Stall und ist nun der absolute Pascha. Die heimliche Chefin ist zwar Bixa und klein Dörte hat da manchmal darunter zu leiden, aber sie gibt unserem Willi immer das Gefühl, dass er der Chef ist. Seine Füße sind wunderbar verheilt, momentan ist auch seine Verdauung wieder in Ordnung.
Das einzige was noch im Argen liegt ist ihr Zuhause. Ich wünsche ihnen immer noch ein Schweineland im Freien, mit Löwenzahnwiese, eine schönes großes Haus… achja…aber irgendwann werden Wünsche wahr!

September 2007: Seit knapp 2 Monaten wohnt nun ein neues Meerschweinchen mit den Namen Sina bei uns. Sie ist schon über 4 Jahre alt und hat zuletzt mit einem anderen Meerschwein bei meiner Arbeitskollegin gewohnt. Da das andere Meerschwein gestorben ist und Sina nicht mehr allein sein sollte, ist es nun zu uns gezogen. Mittlerweile hat sie sich auch sehr gut eingelebt und versteht sich mit den anderen Schweinis wunderbar. Vor allem Willi hat es ihr angetan, wahrscheinlich weil sie dieselbe Rasse sind (-:

10. Mai 2009: Unser Willi ist verstorben und wurde im wunderschönen Schlosspark begraben.

22. August 2009: Harry, geboren am 27.07.09,  ein waschechtes Dorf Rosetti-Meerschweinchen ist bei uns eingezogen.

1. Oktober 2009: Harry wurde erfolgreich kastriert. Die OP ist ohne Komplikationen verlaufen. In 3 Wochen kann er bei den drei Damen vom Schweinegrill einziehen.

21. Mai 2010: Dörte stirbt und wurde im wunderschönen Schlosspark begraben.

21. Juli 2010: Sina stirbt und wurde im wunderschönen Schlosspark begraben.