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28. Dez
Nach 4 Tagen “besinnliche Weihnachten”, haben wir gestern Abend beschlossen, heute nach Leipzig reinzufahren. Mein sehnlichster Wunsch war, eine frischen tollen Blumenstrauß in meinem Lieblingsblumenladen zu kaufen. Ein bisschen Bummeln zu gehen und unter Leute zu kommen. Doch spätestens ab der Autobahnabfahrt war mir die Lust vergangen. Rückstau. Schon alleine die Vorstellung, mich mit Tausenden von Leuten durch die Stadt zu quetschen, die alle nichts besseres im Sinn haben, ihre ungewollten Geschenke umzutauschen, gestresste Verkäuferinnen usw. war mir die Lust vergangen und wir sind umgedreht.
Stattdessen sind wir im Möbelhaus gelandet und haben schneller als gedacht, neue Matratzen erstanden. Vor diesem Kauf hatte ich mich echt gefürchtet, weil ich schon wieder soviel über die verschiedensten, neuartigen Matratzen gelesen habe. Vor Ort war es aber gar nicht so schlimm. Wir haben uns wieder für eine 9-Zonen-Federkernmatratze entschieden. Nur dieses mal ist der Bezug komplett abnehmbar und ganz wichtig, bei 95° C waschbar. Ich hatte hier ja schon einmal über die Milbenproblematik geschrieben.
Kaltschaummatratzen dagegen wackelt mir zu stark und sind mir viel zu weich. Tempur-Matratzen sind viel zu teuer und die Testberichte waren fast alle negativ. Ich habe die negativen Punkte, z.B. das die Tester in den Tempur-Matratzen ganz stark schwitzen, angesprochen und sie wurden von der Verkäuferin bestätigt. Ich habe vor Ort eine getestet. Das Liegen war sehr merkwürdig, als wenn man auf Sand liegt. Die Verkäuferin erzählte, dass vor allem schwere Menschen ab 100kg auf keinen Fall eine kaufen sollten, weil die darin zu sehr einsinken würden. Das Funktionsprinzip der Tempur-Matratze ist nämlich, dass sich diese, durch die abgegebene Körperwärme, an den Körper anpasst und man wie in einer Kuhle darin liegt (daher das schwitzen). Ich habe scherzhaft geantwortet, dass sich dann bei mir nichts anpassen wird, da ich grundsätzlich im Bett friere *frostbeule*.
Also bleibt alles beim alten. Ich habe mir eine H3 (Härtegrad hart) bestellt und der GG hat eine H4 Matratze bekommen. Leider dauert es jetzt noch 6 Wochen, bis wir wieder gut schlafen können. Nach über 10 Jahren sind unsere Matratzen echt hinüber. Glücklicherweise werden sie gleich mitgenommen, sodass die Entsorgungsproblematik auch entfällt.
Und da wir schon einmal im Möbelmarkt waren, musste ich doch gleich in die 70% reduzierte Weihnachtslandschaft eintauchen und für nächstes Jahr vorsorgen
Ich habe noch ein paar Restbestände an ausgefallenen, fast orientalischen Weihnachtsbaumkugeln finden können. Bei -70% konnte ich nicht daran vorbei gehen. Habe ich schon erzählt, dass ich fast alle Kugeln an unserem Baum immer in der Woche nach Weihnachten gekauft habe? Daher sind das alles Einzelstücke. Der GG meinte dabei, warum man das nicht immer so macht, d.h.den Weihnachtskram nach Weihnachten fürs nächste Jahr kaufen.
Ja wenn das alle machen würden, wären sie sicherlich teurer als vor Weihnachten…
26. Nov
Alle Jahre wieder. Schon sind 11 Monate rum und die Adventszeit steht vor der Tür. Ich mag diese Zeit. Wenn man von draußen rein kommt, es leicht nach Kerzen und Räucherkegel duftet, warm und heimelig ist. So sieht auch meine Deko aus. Ich mag nichts glitzerndes und blinkendes. Ich mag Kerzen und ganz schlichte Lichterketten, die ich zwischen der Deko verstecke.
In diesem Jahr habe ich etwas weniger Deko gemacht. Das liegt an unserem Terrorzwerg, der meine Deko auch sehr gern mag und anfängt, sie überall hinzu schleppen. Die schönsten Teile stehen oben auf dem Schrank, wo er noch nicht hinkommt. Erstmalig in diesem Jahr habe ich drei große Bascetta-Sterne gebastelt und diese an einem Lichterzweig aufgehängt. Ebenso hängen wieder meine Herrenhuter-Sterne. Zur Deko gehört natürlich auch eine echte Amaryllis, die zur Zeit 5 wunderschöne Blüten hat.
Da Frau Landgeflüster auch nach einem Foto gefragt hat, will ich sie nicht enttäuschen, mal bei mir durchs Fenster linsen zu dürfen..
23. Nov
Da der 1. Advent vor der Tür steht, muss natürlich der Türkranz auch angepasst werden. Ich hatte schon seit längerem eine Idee im Kopf, die ich vor einem Jahr in einer Wohnzeitschrift gesehen hatte. Schade das ich diese nicht mehr gefunden habe, denn dann hätte ich mir sicherlich viele Wege ersparen können.
Soweit ich mich erinnere, war der Türkranz ganz einfach beschrieben.
Sinngemäß in etwa so: man nehme ein paar Weihnachtsbaumkugeln, einen Draht-Kleiderbügel (den man in der Reinigung bekommt), man biege den Draht zum Kreis und fädele die Kugeln drauf. Fertsch
Nun so dachte ich mir das und das Projekt ging voll in die Hose.
Irrtum Nr. 1: Das fing beim Drahtkleiderbügel an. Ich habe den überhaupt nicht gebogen bekommen. Meine kleinen zarten Frauenhände sind dafür einfach nicht geeignet, sodass die starken Hände vom GG zu Hilfe eilen mussten und mithilfe von schwerem Gerät (robuste Zangen in verschiedenen Ausführungen) wurde der Draht fachgerecht gerundet. Nunja, Rund ist eigentlich was anderes, doch besser ging es dann irgendwann nicht mehr.
Der 2. Fehler: Man fädelte die Kugeln einfach drauf! Falsch!!!! Ich habe bestimmt 3 mal komplett gefädelt. Immer wenn der Kranz fertig war, sprangen die Kugeln aus ihren Aufhängern. Und da die dann ganz schön stramm saßen, konnte man sie auch nicht einfach wieder dazwischen stecken. Also alles wieder auf und neu gefädelt. Beim 2. mal ist mir der Kragen geplatzt und ich habe meine Heißklebepistole zum Dienst beordert. Nach und nach wurden dann die Aufhänger mit den Kugeln zusammen geklebt und wieder aufgefädelt.

Das 3. Problem: Die Anzahl der Kugeln. Wenn ich gewusste hätte, wie viele man braucht und wie teuer der Kranz dann wird (ich habe zwar schon die preiswerte Billig-XXL-Familienkugelpackung geholt), hätte ich es bestimmt gelassen. Daher ein kleines Quiz am Rande: Wie viele Kugeln stecken in dem Kranz? Es ist eine gerade Zahl!
So waren wir 3-Mal im Baummarkt, bis der Kranz voll war.

Nun ist der Kranz fertig und seit heute morgen hängt er an der Tür. Da er recht schwer ist, habe ich ihn doppelt gesichert und auch unten befestigt. Er ist leider auch nicht so perfekt rund geworden, wie ich ihn damals auf den Fotos gesehen habe. Dafür ist er ein Unikat!

19. Nov
Ich habe den gestrigen Abend dazu genutzt, mal wieder ein bisschen digitales scrapbooking in Photoshop zu betreiben. Habe mir ein schönes neues Christmas Kit gekauft und gebastelt. Ich könnte Stunden damit verbringen. Heute habe ich 2×10 Postkarten bei postalo bestellt und hoffe nun, dass die genauso gut werden, wie die 8 Testpostkarten.
Da ich das Kit nun schon gekauft habe und es schade ist, dass es hier so rumliegt, würde ich einer Leserin oder einem Leser meines Blogs anbieten, dass ich ihm kostenlos eine Postkarte erstelle. Drucken lassen müsst ihr es selber, ihr würdet von mir eine Druckfertige Vorder- und Rückseite bekommen. Dazu müsstet ihr mir 3-4 eurer Lieblingsfotos zur Verfügung stellen (bitte nicht komprimiert).
Wer von euch von mir eine fertig gestaltete Weihnachtspostkarte haben möchte, der schreibe einfach einen netten Kommentar!
18. Nov
Weihnachtspostwichteln in Kleinbloggersdorf.
Da ich so gerne Karten schreibe und auch bekommen, bin ich mit dabei. Jetzt muss ich mich nur noch beeilen, ein paar schöne Postkarten für Weihnachten zu basteln, denn bis zum 4. Dezember muss die Postkarte verschickt sein.
Wie das Wichteln funktioniert, könnt ihr hier nachlesen… Seid ihr auch dabei?
20. Okt
26. Dez
Heiligabend war es dann endlich soweit. Ich durfte mein Wichtelpaket (Wichtelaktion Madebymama) öffnen. Liebe Sabrina: Du hast meinen Buchgeschmack wirklich zu 110% getroffen. Vielen, vielen Dank. Ich werde mich demnächst bald ransetzen und lesen. Aber auch die Schoki war genau mein Geschmack: Marzipan. Oh ich liebe Marzepipan….
20. Dez
Heute schreibt ausnahmsweise mal nicht Jana, sondern Tapedeck vom Fearblog. Woran das liegt? An Konnas Blogjulklapp. Warum das Wichteln dort drüben so komisch heißt ist mir nicht bewusst, am besten fragen Sie selbst nach 
Ich möchte heute das Weihnachtsfest aus meiner Kindheit mit meiner heutigen Ansicht vergleichen. Es verändert sich doch einiges wenn man erwachsen wird.
Weihnachten war als Kind ein echtes Erlebnis. Man müsste den ganzen Tag in seinem Zimmer bleiben oder dürfte zumindest nicht ins Wohnzimmer, wo – was wir damals ja noch nicht wussten – Mutter und Vater den Weihnachtsbaum schmückten und die Geschenke drapierten.
Als Kind hat man sich über alles gefreut was unterm Baum war. Ob das nun Playmobil war, Lego oder bei mir sogar mal eine Playstation (die älteren werden sich erinnern ^^) – alles war toll. War ja auch vom Christkind. Das das Christkind die gleiche Handschrift hatte wie die Mama oder der Papa ist uns damals gar nicht aufgefallen. Ok, bei der Playstation war ich mir schon relativ sicher das Sie nicht vom Christkind war. War uns aber auch egal. Hauptsache Geschenke. Das mag hart klingen liebe Eltern, aber so denkt ein Kind in den frühen Neunzigern.
Es gibt allerdings Sachen die sieht man ein paar Jahre später mit etwas anderen Augen.
Da gäbe es zum einen Mal die Musik die zur Bescherung gespielt wird. Früher hat diese Musik die Bescherung eingeläutet. Wenn wir diese, aus heutiger Sicht grässliche Kinderchormusik mit den Glocken gehört haben war es Zeit Geschenke auszupacken. Was haben wir damals auf diese Musik gewartet.
Heute ist es eher so das einen die eigenen Eltern ins Wohnzimmer rufen um die Kassette (die alten Abspielmedien mit dem Magnetband) zum laufen zu bekommen. Ich frage mich noch heute wie Sie das früher geschafft haben. Ich tippe ja darauf, das die Bescherung eigentlich schon eine Stunde früher sein sollte, aber man die restliche Zeit brauchte um aus diesem hochtechnischen Kassettenrekorder mit 3 Knöpfen einen Ton herauszubekommen ^^
Anders war es beim Essen. Früher hatte man eigentlich keine Lust auf das große Weihnachtsessen – hat es doch nur die Bescherung herausgezögert. Heute ist es definitiv ein Highligt, da es doch immer wieder schön ist mit den Eltern, dem Bruder und der Großmutter am Tisch zu sitzen und ein richtig großes Festessen (für das die liebe Mutter stundenlang in der Küche stand) zu zelebrieren.
Die Bescherung wird über die Jahre immer unwichtiger. Wenn man als Kind noch dachte: Geschenke! Geschenke! Geschenke! – und dafür lediglich etwas für seine Eltern basteln, malen oder zusammenkleben musste, so ist es heute eher wirklich das Fest der Liebe geworden.
Man bekommt selten das was man Sich wirklich wünscht, denn die Wünsche werden mit den Alter proportional teurer, aber das was man bekommt kommt von Herzen.
Jetzt sind es noch 7 Tage bis Weihnachten. Ich habe noch keine Geschenke und ich habe noch keine Ahnung was ich verschenke, aber ich weiß das meine Eltern und mein Bruder sich freuen wird, egal was es ist. Umgekehrt werde ich mich auch freuen. Ehrlich freuen 
Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit (selbst wenn Ihr so Weihnachtsmuffel seid wie ich) und wünsche euch das Ihr mit Liebe beschenkt werdet.
Denn das allein ist wertvoller als jedes Hightech-Gerät der Welt…
19. Dez
Madebymama hat mich beworfen. Da will ich mal nicht so sein und antworten:
1. Lieblingsessen? Heiligabend: Strauß mit Ingwerrotkohl und Cranberrys
2. Wird an Weihnachten getrunken? Ja, einen meiner Lieblingsrotweine
3. Mit wem feierst du? Mit Partner & Sohn
4. Gedichte oder Lieder? Lieder
5. Was nervt dich am Fest? Das andere um mich herum so einen Streß veranstalten und so genervt sind
6. Albtraumgeschenk? Schönste Geschenk! mein Gustav
7. Ein Geschenk oder viele? Ein Geschenk, aber von ganzen ♥ ♥ ♥
8. Was wünschst du dir? Gesundheit
9. Silvester? weiß ich noch nicht
10. 2009? Hoffentlich positiver als erwartet