Beiträge gettagt mit Wachstum

Püppivergleich

Da hätte ich es doch diesen Monat zum 1. Mal seit 2 Jahren fast vergessen, das Püppivergleichsfoto zu machen. So ein Schreck aber auch! Wer hier neu mitliest und nicht weiß, was das Püppivergleichsfoto ist, möchte ich es kurz erklären. Seit der Geburt meines Sohnes fotografiere ich ihn monatlich zusammen mit der Porzellanpüppi meiner Oma. Am Anfang war Püppi sogar einen Kopf größer als unser Wurzelterrorzwerg, doch mittlerweile hat er sie um Längen überholt. Im ersten Lebensjahr habe ich immer am 12. jeden Monats ein Foto gemacht, seit seinem 1. Geburtstag mache ich es nur alle 3 Monate.

Hier das Püppi-Vergleichsfoto Juli 2010. Gustav ist 2 Jahre und 3 Monate alt. Nachträglich zur WM2010 in seinem Fußball-Shirt.

Seit seinem 2. Geburtstag ist vor allem sein Sprachwortschaft gewachsen. Er plappert ALLES nach und sein Lieblingssatz ist “Meine Mama kommt gleich” oder “Mama mitkommen!”. Seine Lieblingslied “Sandmann, lieber Sandmann”, das er im Kindergarten gelernt haben muss, denn wir gucken jetzt in der Sommerzeit so gut wie nie den Sandmann. Neben “Bummitiere” und Kekse ißt er am liebsten grüne Gurke und klaut schon mal den Schweinchen aus dem Stall ein großes Stück *lecker*. Katzenfutter ist auch sehr schmackhaft, vor allem Trockenfutter scheint für ihn eine Art Kartoffel-Chipsersatz zu sein.

Ansonsten ist er “ein sehr lebhaftes und aufgewecktes” Kerlchen und unsere kinderliebenden Nachbarn haben ihm den öffentlichen Zugang über ihren Rasen zum Sandkasten mithilfe einer stacheligen Biomüll-Barrikade verwehrt. Ansonsten macht er seinem Namen “Wurzelterrorzwerg” täglich aufs neue alle Ehre. So manches Mal schon ist mir das Herz stehen geblieben, weil er mit Sachen gespielt hat, an die er eigentlich nicht ran kommen konnte. Doch vor ihm ist nichts mehr sicher, vor allem seit er die Kindersicherung von Türschränken auf bekommt. Eigentlich müsste ich ja glücklich sein, das wir so ein schlaues und geschicktes Kerlchen haben, doch ein bisschen weniger wäre etwas ungefährlicher!

Sein Lieblingsspielzeug sind vor allem Autos in jeder Größe. Am liebsten POLIZEIAUTOS! Bauklötze werden ignoriert und alles andere als Wurfgeschoss missbraucht. Er liebt es baden oder duschen zu gehen, nur seinen WC-Sitz bzw. sein Töpfchen hasst er wie die Pest und lässt sich partout nicht drauf setzen. Wir sind aber froh darüber, dass er sein Geschäft ansagt, auch wenn es dann bereits schon geschehen ist. So habe ich Hoffnung, dass wir die Windeln bald weglassen können.

Er liebt es Fahrrad zu fahren, aber noch mehr im Auto vorne auf dem Beifahrersitz sitzen zu dürfen. Zu meiner Freude haben es ihm besonders Bücher angetan. Das Interessante daran ist, das die Bücher nicht bunt sein müssen. Wir haben ein paar alte Tierlexikas aus der Kindheit meines Partners und fast alle Tiere sind darin in s/w und als einfache Strich-Zeichnung abgebildet. Doch das tut dem Leseerlebnis keinen Abbruch, mit Begeisterung freut er sich vor allem über Ameisen, Schmetterlinge und Honigbienen. Das schlägt sich gleich in seiner Sammelleidenschaft wieder. Täglich kommt er mit Spinnen, Feuerwanzen, Käfern oder Schnecken an und muss sie mir unbedingt zeigen und kann sie wunderbar alle benennen. Leider hat er sie bis dahin in der Hand zerquetscht. Farben kann er noch nicht bestimmen. Wenn ich sage, dass das Auto grün ist, sind die anderen Gegenstände auch grün. Das selbe mit den Zahlen, nur das hier schon eins, zwei, drei sagen kann.

Erstaunt bin ich auch über seine Unabhängigkeit. Mit großer Freude geht er zu den Nachbarskindern, ohne das ich mit muss. Er scheint mich nicht einmal zu vermissen. Dafür macht er im Kindergarten morgens großes Theater und möchte nicht dableiben, Nachmittags dagegen will er nicht mit nach Hause.

Gustav ist 90cm groß, Mütze 48, Kleidergröße 86-98, Schuhgröße 22, 13kg

Fotoprojekt: zwölf2010

Mein letztes Fotoherz-Projekt starb aus Mangel an Beteiligung einen langsamen Tod. Die Gründe waren vielfältig, doch am häufigsten lag es daran, dass nicht gerne eine Fremdsoftware installiert wird. Da meine Ideen nicht weniger werden, gehe ich schon seit einigen Wochen mit einer neuen Projektidee schwanger. Inspiriert durch mein 12x Püppifoto und mein Jahreszeiten Schloss-Foto hatte ich die Idee, ein eigenes Fotoprojekt zu starten.

zwoelf2010

4jahreszeiten-kalenderDie Idee ist, das man sich einen festen Ort bzw. ein Objekt sucht und diesen einmal im Monat von der selben Stelle/aus der selben Richtung fotografiert. Ich stelle mir das richtig interessant vor: ob ein Baum in der Landschaft, eine Strassenbahnhaltestelle in der Stadt oder sein Arbeitsplatz inkl. Blick aus dem Fenster. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Am Ende würden 12 Fotos entstehen, die Veränderungen, Wachstum und Bewegung zeigen. Was haltet ihr davon?

Das Projekt würde am 1. Januar 2010 starten. Immer vom 1-10 14. eines Monats müsste das Foto gemacht und veröffentlicht werden. Das letzte Foto würde dann zwischen dem 1. und 10 14. Dezember 2010 gemacht werden.

Ich würde dann noch eine Vorlage basteln, in der man seine Fotos einfügen kann. Vorlage siehe unten. Oder möchte das jeder selbst gestalten?

Wer hat Lust mitzumachen und gibt es Anregungen oder Änderungswünsche?
Die Teilnehmerliste ist voll und somit geschlossen. Vielleicht im nächsten Jahr?

Nachtrag: Es können auch alle mitmachen, die einen Umzug oder andere Veränderungen geplant haben. Z.B. das Püppifoto kann überall gemacht werden, Hauptsache Püppi und Babyboy sind anwesend. Da bei uns auch eine Veränderung ins Haus steht, muss ich mir auch zwei Motive suchen, wo ich eins davon an den neuen Ort mitnehmen kann.

1-zwoelf2010-polaroid

Die Teilnehmerliste steht jetzt hier: klick

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Ich habe auch 12 Vorlagen (transparentes png) gebastelt, in der die Fotos jeden Monat eingefügt werden können.
Alle Vorlagen stehen hier als zip-Datei zum Download bereit.

gimp-logoVorlage für Gimp. Einen herzlichen Dank geht an das Spielkind, die die Vorlage erarbeitet hat!

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Hier kommt der Banner Code:

<a href="http://www.janasworld.de/2009/11/22/fotoprojekt-zwoelf2010-2/"><img title="Fotoprojekt zwölf 2010" src="http://www.janasworld.de/wp-content/uploads/2009/11/zwoelf2010.png" alt="Fotoprojekt zwoelf 2010" width="300" /></a>

Unter width=”300″ könnt ihr eure Wunschbreite einstellen. In der rechten Menüleiste ist das z.B.180.

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18 Monate alt

oder: in 6 Monaten werde ich schon 2 Jahre alt!

Heute wird Gustav schon 1 1/2 Jahre alt.  Mit dem Wachstum hat er es nicht so und die Zähne lassen auch auf sich warten. Dafür entwickeln sich seine motorischen Fähigkeiten rasant und sein Sprachwortschatz wächst von Tag zu Tag.

Daten: 11,5 kg, Kopfumfang: 49cm,  Schuhgröße: 20, 8 Zähne, Kleidergröße:  86

18-Monate-alt

Bild des Tages: Püppivergleich

Eigentlich ist erst Morgen, am 12.10.2009, unser Püppivergleichstag. Doch da wir morgen unterwegs sein werden und keine Zeit für das Püppibild haben werden und ich annehme, dass bis morgen Gustav keinen Wachstumsschub hinlegt, habe ich es heute schon gemacht. Das Vergleichsbild gibt es morgen!
Wir hatten wirklich viel Spaß bei der Aktion. Gustav liebt die Kamera und das posieren….

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Heulsuserisch

mein Kind macht mich fertig. Soviel kann er gar nicht heulen wie er es tut. Die Tränenflüssigkeit müsste schon längst versiegt sein. Das geht seit Tagen so. Wegen jeder Kleinigkeit wird so lautstark geheult als wenn irgendetwas Schlimmes passiert ist. Ob das beim essen ist, beim spielen, beim wickeln und seit zwei Nächten auch abends im Bett. Wir haben zwei ganz schlimme Nächte hinter uns. Vor zwei Tagen hatte es wenigstens einen Grund: ihm war furchtbar übel und musste sich zu später Stunde erbrechen. Das kommt davon, wenn man wahllos alles in sich reinstopft und ohne zu kauen runterschluckt. Die Kotz.erei nimmt mich immer ganz doll mit. Zum einen mag ich es selber nicht an mir und leide daher mit, zum anderen fühlt man sich hilflos bei seinem Kind, denn außer abwarten das es kommt kann man ja nicht viel tun. Das allerschlimmste ist, wenn mein Bett davon betroffen es. Zum zweiten Mal schon. Ich liebe es, mitten in der Nacht alles abzuziehen und zu putzen. Bitte lieber Gustav, lerne ganz schnell sprechen und es sag es mir wenn dir übel ist. Dann kann ich wenigstens einen Eimer besorgen…

Die zweite Nacht das selber Theater. Stundenlanges heulen, doch dieses Mal ohne erkenntlichen Grund. Vielleicht liegt es am Laufen lernen? Denn seit einer Woche läuft er zwei bis drei Schritte. Oder lag es am Kindergarten? War das Verarbeiten so heftig? These Nr. 2: kommen endlich mal ein paar Zähne? Zu sehen ist leider immer noch nichts. Oder ist es ein allgemeiner Wachstumsschub und die Knochen tun weh? Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich kann es momentan nicht erahnen was es ist.

DSC-7747Heute Mittag haben wir eine weitere Beobachtung gemacht. Erst sagt Papa, dass Gustav sein Mittagessen verweigert. Irgendwie konnte ich das nicht glauben, denn das was ich gekocht habe, hat er schon immer gern gegessen. Beim zweiten Versuch, den ich dieses Mal unternahm, schrie er wieder wie am Spieß, wenn ich mit dem Löffel in seine Nähe kam. Vor Ungeduld schob ich dann seinen Teller weg und wollte ihm mein Essen auf meiner Gabel geben. Das wollte er auch nicht und schrie weiter. Dabei zeigt er mit den Händen auf seinen Teller. Ja was denn nun? Erst wollte er ihn nicht und jetzt zeigt er drauf? Also schob ich ihm seinen Teller wieder vor die Nase. Leider ging das Geschrei weiter und er fuchtelte mit seinen Armen wild umher. Mensch Mama, du bist aber auch blöd!!!!! Der Löffel wars. Erst als er seinen Löffel in der Hand hatte, hat er eigenständig sein Mittagessen verputzt. Nichts mehr mit löffeln. Jetzt wird eigenständig gegessen, was Stunden dauern kann

Eine weitere Beobachtung der letzten Wochen ist, dass mein Sohn einen ausgeprägten Futterneid sich angeeignet hat. Es wird gebettelt und geschrien, wenn etwas Essbares in der Nähe ist. Es wird erst dann Ruhe gegeben, wenn er ein Stückchen davon abbekommen hat. Da er zwischen den Mahlzeiten aber nicht essen soll, muss jetzt alles versteckt werden: Obst, Kekse, einfach alles. Im Kindergarten isst er den anderen Kindern auch alles weg. Alle müssen aufpassen, dass er fremde Teller nicht erreicht. Ich weiß dass andere Mütter sich darüber beklagen, dass ihre Kinder so mäklig sind und nichts essen. Aber das völlige Gegenteil ist auch nicht einfach zu handhaben. Vor allem im Supermarkt. Meistens besorge ich jetzt schon am Anfang ein Brötchen, dass wir da ohne Gebrüll durch kommen. Letztens habe ich mich mit einer Mama unterhalten und es hat mich beruhigt, dass ihr Sohn in dem Alter dasselbe Verhaltensmuster gezeigt hat. Und sie meinte, dass dieses Verhalten ein typisches Jungsverhalten ist. Als Mutter befürchtet man ja immer, dass man was verkehrt macht und man fragt sich, woher er das denn hat.

Ich glaube, beim zweiten Kind wird alles einfacher! Das erste gibt mir als Muttertier nur Rätsel auf und ständig ist man am rumprobieren und machen, was denn dem Herrn so gefällt. Ich bewundere die Mütter, die ihre Kinder bis zum 3. Lebensjahr täglich zu Hause betreuen, bespaßen und “nur” Hausfrau und Mutter sind. Ich bin dafür nicht geboren. Ehrlich nicht. Ich bräuchte ganz dringend eine Oma….

Zwergenaufstand

Ich bin mal wieder ratlos, was mit meinem Sohn los ist. Wenn ich ihn im Kiga abhole und frage, ob etwas vorgefallen ist, dann heißt es immer: “nein, er spielt, er ißt gut, er schläft” usw. Auch wenn ich frage, ob er weint oder maulig ist, erhalte ich eine negative Antwort. Bekomme ich also ein anderes Kind mit nach Hause? Denn kaum betreten wir die Wohnung wird Gustav unausstehlich. Er gnatzt, weint, wird wütend und wirft alles weg was man ihm gibt oder er nimmt sich einen Bauklotz und hämmert wie wild rum. Bekommt er nicht so viel Kekse wie er will, wird lauthals rumgeschrien und ich werde weggestossen. Manchmal haut er mich schon. Hier konsequent zu bleiben, fällt mir wirklich schwer, da ich ja eigentlich möchte das er wieder lacht und späßchen macht. Doch so geht das nicht. Er probt den Zwergenaufstand, auch bei meinem Partner. Seine Wutausbrüche sind nervenaufreibend. Er ist sowas von aktiv, dass ich ihn nicht mehr halten kann. Mein Partner hat schon gesagt, hoffentlich wird er nicht hyperaktiv. Das geht jetzt seit Ostern so. Ist das mal wieder ein Wachstumsschub? Doch warum macht er das im Kiga nicht? Oder wird mir das nicht gesagt? Jetzt schläft er gerade, nachdem wir einen wirklich anstrengenden Nachmittag hinter uns haben…

genervt

Es tut mir so leid das jetzt hier so sagen zu müssen, aber ich bin richtig genervt von meinem Sohn. Er nörgelt und schreit, meckert und greint den ganzen Tag. Als er heute Mittagschlaf gehalten hat, habe ich mich erst einmal ins Auto gesetzt und bin einkaufen gefahren.  Ich wollte nur raus und meine Ruhe haben.  Er muss einen wahnsinns Entwicklungsschub durch machen. Oder der Kindergarten und das anstrengende Programm fehlen ihm. Ich würde sonst was drum geben, wenn ich ihn für einen halben Tag zu Verwandten oder Freunden geben könnte. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ein Kind zu betreuen tausendmal anstrengender ist, als ein Projekt mit 50 Leuten zu leiten. Ehrlich!  Ich brauche eine Auszeit.  Er will ständig beschäftigt werden. Er will überall mit hin, er will alles anfassen und haben.  Mittlerweile bekommt er Flaschenverschlüsse auf. Heute morgen hat er von meinem Minifläschen Nähmaschinenöl den Pips abbekommen, der natürlich jetzt verschwunden ist. Das Öl ist ausgelaufen und hat alles vollgeschmiert. Man gut, dass das nicht gefährlich ist. Habe vorhin einen neuen abschließbaren Schrank für Reinigungsmittel gekauft. Wer weiß, auf was sonst noch für dumme Gedanken kommt. Seit Tagen verweigert er sich auch, zu trinken. Seine Trinkflasche nicht, sein Becher nicht, mein Glas nur ganz selten. Wasser nicht, Tee nicht… nur noch Mumi. Ich weiß nicht warum???!! Er hat doch sonst alles getrunken und jetzt überhaupt nichts mehr. So mische ich unter seinen Brei richtig viel Wasser, sodass er genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Während er bis zur letzten Woche auch alles gegessen hat, verweigert er jetzt das meiste. Erst wenn er ein Stück Brot in den Händen festhält, kann ich ihn füttern. Alleine essen geht auch, doch da schmeißt er fast alles runter oder verschmiert es auf dem Tisch. Bekommt er nicht gleich, was er will, geht sofort lautstarkes Getöse los. Hoffentlich geht die Phase bald vorrüber…

8 Monate später

Der Gustav ist gewachsen, sodass ich schon gar nicht mehr glauben kann, dass mal sooooooooo klein war. Hier ein Vergleich, 3 Tage nach seiner Geburt und heute, 8 Monate später. Wir brauchen dringend einen Kindersitz, die Babyschale ist zu klein, vor allem die Gurte sind zu kurz, sodass der Verschluß viel zu schwer zu geht.

8-monate-spaeter

6 Monate alt

Heute haben wir (schon wieder) Geburtstag gefeiert. Gustav ist 6 Monate alt geworden. Natürlich haben wir wieder das obligatorische Püppi Foto gemacht. Das war gar nicht so einfach. Gustav hat mittlerweile seinen eigenen Kopf und statt mit Püppi Portrait zu sitzen, wollte er sie lieber abknutschen. Naja, das ging nicht so gut aus, wie ihr euch denken könnt. Aus diesem Grund gibt es nicht nur ein Püppi Foto, sondern auch ein “Making off – Oktober 08″

nach dem Schub

kommt bekanntlich was Neues. So die letzten 2 Tage neu bei Gustav entdeckt.

Gustav sitzt im Kinderwagen, dieser steht zwischen Wohnzimmer und Küche, sodass er mich sehen kann. Ich schäkere mit ihm, gehe um die Ecke an den Schrank und Gustav beugt sich richtig vor, dreht sein Kopf und will mir nachschauen wo ich denn hingegangen bin.

Gustav kann richtig laut lachen und er ist kitzelig. Seit ein paar Tagen kann er mit den Lippen und der Zunge dazwischen blubbern (wie soll ich das beschreiben, wenn man Luft zwischen die Lippen ausbläst und es Blubbergeräusche macht???) und will viel erzählen, am liebsten lautstark morgens um 6:00 Uhr.

Gustav liebt Mortadella, die er genüßlich mit einem einen Zahn zermantscht. Das er die will hat er uns durch lautstarkes Protestgeheul bekundet, als er mit seinem Brei beim Abendbrot fertig war und ich mein Brot aß. Hat natürlich eine Weile gedauert, bis ich das kapiert habe. Der arme Junge!

Gustav kann ein- bis zwei Körperlängen auf dem Laminat rutschen (zu mehr fehlt noch die Ausdauer!). Heute entdeckt, als er schon fast an den Computerkabeln unter Tisch im Arbeitszimmer war. Glück gehabt, sonst wäre es wahrscheinlich zappenduster im PC gewesen :-)

Und zu guter Letzt: er hält alleine seine Tasse, auch wenn es mit dem Trinken noch etwas schwierig ist (will heißen, das meiste landet auf dem T-Shirt), er hält alles was Löffel heißt und stopft sich diese in den Mund, er hält sein Kinderbuch und nach dem Lesen kommt eine Zungenfühlung mit Ein-Zahn-Perforierung.

Wozu doch dieser nervtötende Schub doch alles gut war!