Im September 1998 haben Stephan und ich unsere 1. große Reise unternommen. Nachdem wir den ganzen Sommer fleißig gearbeitet und anschließend noch 5 Wochen Semesterferien hatten, sind wir am 10.9.1998 nach Los Angeles (Kalifornien) geflogen. Dort haben wir uns ein Auto (knallroter Dodge) gemietet und sind bis zum 10.10.1998 mehr als 14.000 km quer durch den Westen der USA gefahren. Das war schon sehr aufregend zum 1. Mal am gewaltigen Grand Canyon zu stehen. Aber auch andere Naturschönheiten wie der kleine, von Indianern geführte, Valley of Fire State Park, der Mesa Verde Nationalpark, und nicht zu vergessen, der grandiose Yellowstone Nationalpark, der einer meiner Lieblingsnationalparks auf der Welt ist.

Wir haben nette Leute kennen gelernt, die uns sofort zu sich für ein paar Tage nach Hause (Redwood City) eingeladen haben. Aber auch schlechte Seiten, wie z.B. unser unberechtigt abgeschlepptes Auto in San Francisco oder der berühmte, aber stark vermüllte Malibu Beach in Los Angeles, haben wir erlebt.

Auch in Amerika ist nicht alles Gold was glänzt und die “große Freiheit” scheint schon lange ein Mythos zu sein. Nichts desto trotz würde ich diese Reise immer wieder machen wollen, da man im Westen der USA so viele Naturschönheiten bewundern kann, wie wahrscheinlich nirgendwo anders auf der Welt.