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12. Mrz
Die Idee mit den niedlichen Filz-Osterhasen stammt von Doris (Mamas Kram) aus der Schweiz. Dort habe ich sie schon im letzten Jahr bewundert, doch da ich zu diesem Zeitpunkt erst mit dem Nähkurs angefangen hatte, habe ich mich noch nicht getraut, sie zu nähen. Und so habe ich sie mir unter dem Punkt “nächstes Jahr Ostern” abgespeichert und Doris hat mir dafür die Nähanleitung zur Verfügung gestellt. Für mich waren die Hasen nicht so einfach zu nähen. Gerade Nähte sind Zufall und irgendwie führt meine Nähmaschine ein Eigenleben. Auch wenn sie nicht perfekt geworden sind, so freue ich mich trotzdem über meine Häschen und habe jetzt schon ein paar schöne Geschenke zu Ostern.
Die Häschen passen ganz wunderbar zu meinem
und den leckeren Ostereierkränzen.
Filz (habe ich hier gekauft), Knöpfe, Geschenkband, Ostereier und Einsteckfolie. Und viel Geduld beim nähen!
11. Mrz
Ostern steht schon fast vor der Tür und wenn man die Tage eine Osterdeko basteln möchte, dann muss man sich ranhalten, denn 3 Wochen vor dem Osterfest sind die Regale so gut wie leer gefegt. So hatte ich schon Probleme, die Bastelutensilien, sprich Schokoostereier, für meine diesjährige Osterdeko zu bekommen.
Was braucht man dazu?
- Styroporkranz
- ganz viele Schokoostereier oder Zuckereier
- Heißkleber (bei den Zuckereiern würde sicherlich auch ein Wasser-Puderzuckergemisch gehen, dann ist der Kranz sogar essbar)
Das Ergebnis:
(leider nicht essbar, da er mit Heißkleber geklebt wurde, Puderzuckerwasser müsste aber auch halten)
(essbar, weil ja das Silberpapier vor dem Heißkleber schützt)
Ich glaube, mit Kindern macht es noch viel mehr Spaß diese Ostereierkränze zu basteln. Mein Sohnemann ist leider noch zu klein dafür. Ich habe auch nur kleine Styroporkränze von ca. 10cm Durchmesser genommen. Denn man braucht ganz schön viele Ostereier. Für einen normalen handelsüblichen Türkranz braucht man ca. 2kg Schokoeier! Die Kränze sind aufgrund des Gewichts aber nur bedingt aufhängbar. Bei uns werden sie zur Deko auf dem Tisch liegen.
23. Jan
oder warum in einem Dschungel-Zimmer ein beleuchteter Kaktus steht
Eigentlich passt in ein Dschungel-Jungen-Zimmer kein Kaktus. Zumindest geographisch gesehen. Aber solange wie mein Sohn Dinosaurier als GagGags (Ente) bezeichnet, können wir das unkommentiert so stehen lassen.
Der Kaktus selber ist im letzten Sommer für das traditionelle Scheunenfest gebastelt wurden. Ich war bei den Vorbereitungen zum Kaktus-Bau dabei und haben bei diesem Kaktus auch die Form gezeichnet, sodass ich ihn nach dem Fest behalten durfte.
Man braucht dazu eine Stichsäge, etwas Schleifpapier sowie eine Spanplatte, eine stärkere Bodenplatte, Holzkleber und Farbe. Im ersten Schritt malt man die Form auf die Spanplatte und sägt diese dann aus. Anschließend schneidet man ein Dreieck für den Ständer aus und klebt den Kaktus mit dem Dreieck auf den Ständer. im letzten Schritt kann der Kaktus bemalt werden.
Den ganzen Winter über wollte ich den Kaktus mit einer Lichterkette beleuchten. In der Adventszeit habe ich eine schöne, weiße 10-er Lichterkette mit Schalter gekauft.
Nachdem die Weihnachtsdeko nun komplett abgebaut ist und die Kette wieder übrig war, haben wir uns heute Vormittag dabei gemacht und mit einem Akkuschrauber und Holzbohrer kleine Löcher in den Kaktus gebohrt.
Die Lichterkette wurde so reingesteckt, dass die Glühlampen nicht heraus gucken. Das haben wir zum Schutz gemacht, falls der Kaktus doch mal umfallen sollte. Zusätzlich wurde die Lichterkette mit weißen Kabelschellen auf der Rückseite mit Nägeln befestigt, sodass Sohnemann die Kette nicht herausreißen kann.
Wie man auf dem letzten Bild sehen kann, ist der Kaktus heute das erste Mal richtig interessant geworden. Während er die letzten Monate unbeachtet im Kinderzimmer stand, ist er heute das Highlight. Licht an, Licht aus, Licht an, Licht aus…
23. Nov
Da der 1. Advent vor der Tür steht, muss natürlich der Türkranz auch angepasst werden. Ich hatte schon seit längerem eine Idee im Kopf, die ich vor einem Jahr in einer Wohnzeitschrift gesehen hatte. Schade das ich diese nicht mehr gefunden habe, denn dann hätte ich mir sicherlich viele Wege ersparen können.
Soweit ich mich erinnere, war der Türkranz ganz einfach beschrieben.
Sinngemäß in etwa so: man nehme ein paar Weihnachtsbaumkugeln, einen Draht-Kleiderbügel (den man in der Reinigung bekommt), man biege den Draht zum Kreis und fädele die Kugeln drauf. Fertsch
Nun so dachte ich mir das und das Projekt ging voll in die Hose.
Irrtum Nr. 1: Das fing beim Drahtkleiderbügel an. Ich habe den überhaupt nicht gebogen bekommen. Meine kleinen zarten Frauenhände sind dafür einfach nicht geeignet, sodass die starken Hände vom GG zu Hilfe eilen mussten und mithilfe von schwerem Gerät (robuste Zangen in verschiedenen Ausführungen) wurde der Draht fachgerecht gerundet. Nunja, Rund ist eigentlich was anderes, doch besser ging es dann irgendwann nicht mehr.
Der 2. Fehler: Man fädelte die Kugeln einfach drauf! Falsch!!!! Ich habe bestimmt 3 mal komplett gefädelt. Immer wenn der Kranz fertig war, sprangen die Kugeln aus ihren Aufhängern. Und da die dann ganz schön stramm saßen, konnte man sie auch nicht einfach wieder dazwischen stecken. Also alles wieder auf und neu gefädelt. Beim 2. mal ist mir der Kragen geplatzt und ich habe meine Heißklebepistole zum Dienst beordert. Nach und nach wurden dann die Aufhänger mit den Kugeln zusammen geklebt und wieder aufgefädelt.

Das 3. Problem: Die Anzahl der Kugeln. Wenn ich gewusste hätte, wie viele man braucht und wie teuer der Kranz dann wird (ich habe zwar schon die preiswerte Billig-XXL-Familienkugelpackung geholt), hätte ich es bestimmt gelassen. Daher ein kleines Quiz am Rande: Wie viele Kugeln stecken in dem Kranz? Es ist eine gerade Zahl!
So waren wir 3-Mal im Baummarkt, bis der Kranz voll war.

Nun ist der Kranz fertig und seit heute morgen hängt er an der Tür. Da er recht schwer ist, habe ich ihn doppelt gesichert und auch unten befestigt. Er ist leider auch nicht so perfekt rund geworden, wie ich ihn damals auf den Fotos gesehen habe. Dafür ist er ein Unikat!

12. Sep
heute Mittag war wieder Licht und ich habe ein paar Fotos von meiner gestrigen Herbst-Deko-Bastel-Aktion gemacht. Nachdem es im letzten Jahr diesen Kranz gab, wird es in diesem Jahr etwas bunter :-) Ohne viel Schnörkel habe ich einen einfachen Lampionkranz im knalligen Orange hergestellt.
Das Gestalten geht übrigens ganz einfach. Man braucht dazu:
- eine Unterlage
- einen Strohkranz
- eine Heißklebepistole
- eine Schere
- Paketband zum aufhängen
- und ganz ganz viele Lampions
Zuerst muss das Paketband als Aufhänger am Kranz befestigt werden. Anschließend werden die Lampions mit der Schere von ihren Stilen befreit. Nun können die Lampions nach und nach mit viel Geduld und Spuke am Kranz geklebt werden.
11. Sep
04. Aug
24. Jul
Ich bin ein Fan von Wandkarten. Leider haben wir nicht allzu viele Wände wo die hinpassen, doch eine hängt immer im Arbeitszimmer. So befindet schon seit dem Einzug direkt hinter mir eine richtig tolle riesige Physische Weltkarte. Leider ist die so schwer, dass auch doppelseitiges Klebeband sie nicht zu halten vermochte. In den letzten Monaten ist sie des öfteren mit viel Radau heruntergefallen und hat mich sogar einmal mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen.
Als die Wandkarte vor zwei Wochen wieder runterfiel, hatte ich keine Lust sie wieder aufzuhängen. Mehr >
22. Jun
15. Mrz
Gestern habe ich auf einer nahegelegenden Geflügelfarm große Gänseeier gekauft. Diese habe ich heute zu Ostereier umgewandelt. Ich habe sie mit Kurkuma und Zwiebelschalen nach dieser Anleitung gefärbt. Einige Eier habe ich weiß gelassen. Die kleinen Hühnereier haben eine intensivere Farbe bekommen, was wohl daran lag, dass es braune Eier waren. Nach dem Färben habe ich mithilfe von Streichhölzern und Zwirn ein Bändchen zum Aufhängen drangebastelt und anschließend mit Wellenlitze als Zierde umspannt. Die Wellenlitze habe ich mit matten Decoupage-Kleber festgeklebt. Dieser ist transparent und glänzt nicht.
Das Nest habe ich aus (Meerscheinchen-) Heu, kleinen Straussenfedern, getrockneten Blüten und einem Holzzweigenkranz (Übrigbleibsel vom letzten Blumenstrauß) gebaut. D.h. Geld habe ich nur für die Gänseeier (2,50 euro pro Stück) bezahlt, alles andere war schon im Haushalt.
Die restlichen Eier habe ich an eine Röhren Kassie unter unsere Tischlampe gehängt.