Photoshop

Anleitung: Wie erstelle ich einen Büttenrand

Seitdem ich meine Idee zum Projekt Kibuyu immer konkreter verfolge, umso mehr recherchiere und telefoniere ich. Manchmal komme ich mir vor wie eine Studentin, die Informationen für eine Facharbeit zusammen trägt. Die letzten Tage habe ich mich ausführlich mit dem Büttenschnitt bzw. Büttenrand beschäftigt. Soviele Informationen und Anregungen sind auf mich eingeprasselt, die ich erst einmal sortieren muss. Selbstverständlich werde ich dann einen kleinen Artikel dazu verfassen.

Bei meiner Recherche stellte sich aber auch heraus, dass der Büttenrand heute kaum noch bekannt ist und viele mit dem Begriff nichts anfangen können. Liebhaber/Innen von alten Fotos und Postkarten wird der Begriff noch geläufig sein.

Wie man einen Büttenrand virtuell mit Photoshop erzeugen kann, möchte ich euch in 10 einfachen Schritten erklären:

5. Schritt: Auswahlrahmen erstellen

5. Schritt: Auswahlrahmen erstellen

Öffnet ein Foto eurer Wahl.
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Stellt die Hintergrundfarbe auf “weiß”.
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Vergrößert die Arbeitsfläche (Bild -> Arbeitsfläche) zu allen Seiten um ca. 105%.
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Jetzt ist um das Foto ein weißer Rand. Diesen markiert ihr mit dem Zauberstab (5% Toleranz reichen, sodass nur das weiß im Rahmen markiert wird).

Geht nun auf Auswahl -> Auswahl verändern -> Auswahl erweitern
und stellt ca. 10 Pixel ein (bei einer Größe des Bildes von ca 800px Breite)
Jetzt hat sich der Rahmen auf das Foto ausgeweitet.

6. Schritt: Verzerrungsfilter: Ozeanwellen

Jetzt gehst du auf den Menüpunkt Filter -> Verzerrungsfilter -> Ozeanwellen.
Ein Extra Fenster öffnet sich.

Im Filter Menü Ozeanwellen tragt ihr bei der Größe des Bildes von ca 800px. eine Wellenhöhe und ein Wellenabstand von 2 ein.
Ist euer Bild größer, müsst ihr 3 oder 4 einstellen. Dein Bild hat nun einen Büttenrand bekommen.

Damit der Büttenrand optisch hervorgehoben wird, kann man einen Schatten um das Bild anlegen. Dazu hebe die Auswahl mit Strg +D auf
und dupliziere die Hintergrunddatei.

Auf der duplizierten Ebene muss jetzt wieder mithilfe des Zauberstabes der weiße Rand markiert werden.
Anschließend mit der Entfernen-Taste den weißen Rand löschen.

Schritt 10: Schatten einfügen

Jetzt ist der weiße Rand auf der zweiten oberen Ebene gelöscht und du kannst nun in der zweiten Ebene im Ebenen-Fenster per Doppelklick das Ebenenstilfenster öffnen. Unter dem Punkt Schlagschatten kannst du einen leichten Schatten für die Ebene einstellen. Probiere ein wenig rum, wie stark und wie groß der Schatten sein soll.

Jetzt ist das Bild mit Büttenrand fertig und sollte in etwa so aussehen:

Regentropfen…

… die an dein Fenster klopfen, so denke stehts bei dir, dass es Grüße sind von mir.

Passend zum Wetter, denn es regnet seit Stunden unaufhörlich und ziemlich heftig. Dabei habe ich erst heute Eingangstür und Fenster geputzt, weil dort immer der Sand vom Gehweg dranspritzt. Und das an einer weißen Haustür, das wird morgen wieder lecker aussehen. Aber ich habe nicht nur geputzt, sondern auch meine Blumenkästen neu bestückt. Meine schönen Blümchen haben die Hitze nicht vertragen, auch wenn ich sie jeden Tag fleissig gewässert habe. So habe ich heute neue Pflanzen mit der Beschriftung “Herbstsortiment” gekauft. Wie gruselig. Doch so langsam muss ich mich mit dem Gedanken anfreunden. Nicht nur das es wieder richtig früh dunkel wird, nein auch die Luft riecht schon fleissig nach Herbst und die ersten Pilze sprießen im Park aus der Erde.

Vor ein paar Tagen habe ich morgens im Schlosspark nach einer langen Regennacht, schöne dicke Blatt-Regentropfen fotografiert und nach einer kreativen Auszeit mal heute wieder mit Texturen gespielt.


Composing No. 3 Stöckchen – Ergebnisse

Dieses Stöckchen habe ich letztens ausgeworfen und ich freue mich sehr darüber, das soviele mitgemacht haben. Vielen Dank für die tollen Einsendungen!
Das Ursprungsbild

Hier kommen die Beiträge:

Klick aufs Bild und du kommst zu dem Ursprungs-Beitrag.



Pusteblümchen

Als Blümchen-Makro Mutti muss ich doch meinen Ruf verteidigen und so habe ich ein wenig an den beliebten Pusteblümchen rumgespielt. Wieder ein Motiv, welches ich total klasse finde. Momentan aber inflationär in vielen Blogs vertreten ist. Und damit es nicht langweilig wird, habe ich sie etwas verändert.

Vergleich: Schärfen

Ich probiere immer wieder gerne neue Bildbearbeitungen im Photoshop aus. Heute habe ich bei Frau Doktor eine Anleitung zum schärfen im LAB Modus gefunden. Nach dieser Anleitung habe ich meine Bilder geschärft. Dazu wandelt man das Foto von RGB in LAB um und schärft es im Helligkeits-Kanal mit dem Filter “Unscharf maskieren”. Als ich es anwendete fiel mir auf, das sich bei meinen Bildern mit den selben Einstellungen nicht großartig viel ändert, als wenn ich es ganz normal im RGB Modus mit “Unscharf maskieren” nach schärfe.

Hier der Vergleich:

Geschärft im RGB Modus

Geschärft im LAB Modus

Die selbe Prozedur habe ich auch an einem ganz anderen Foto ausprobiert, mit der selben Konsequenz.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob das nachschärfen im LAB Modus/Helligkeitskanal nur für ganz besondere Motive (der Urheber des Tutorials hat es an einem Löwenkopf mit Schurrharren und Fell angewendet) relevant ist oder ist es wirklich egal, ob man im RGB oder LAB Modus nachschärft?

Hinweis: Die Fotos (RAW) wurden vor der Bearbeitung nicht verkleinert, sondern in der Original Größe bearbeitet.

Composing No. 3 Stöckchen – mein Bild

Irgendwann soll man aufhören mit basteln, ansonsten verschlimmbessert man nur noch alles.

Das Foto stammt von unserer Schottland-Tour 2004. Das Wetter war 14 Tage lang hundsmiserabel und wenn ich an den Urlaub zurückdenke, dann fällt mir ein, wie wir mehrfach fluchtartig unser Zelt verlassen und im Auto übernachten mussten, weil im wahrsten Sinn des Wortes die Sintflut über uns herein brach. Da tagsüber das Wetter auch nicht viel besser war, war ich fotografisch manchmal ganz schön frustriert und viele Fotos sind “abgesoffen”. Wer übrigens mehr Schottland-Fotos sehen möchte, kann sich hier die Fotogalerie anschauen.

Hier kommt nun mein Composing Bild. Inspiriert durch den Schottland Urlaub dachte ich beim Bearbeiten an Whiskey, Highland Games und Schottische Hochlandrinder.

Alle Fotos stammen von mir, bis auf die historische Schottland Karte, aus der ich einen kleinen Bildausschnitt gewählt habe.

Composing No. 3 Stöckchen

Nachdem ich heute mit Silberfee geschwätztelt habe, beschlossen wir, das es mal wieder Zeit wird für ein (Photoshop) Composing Stöckchen.

Jeder der Lust dazu hat, darf sich das Foto nehmen und damit basteln gehen.

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Du bist neu hier und weißt nicht wie es geht, möchtest aber gerne mitmachen? Dann schau dir die Artikel zu dem Thema an.

Original – Tonemapping – Vintage Aktion

Stadtpark Eilenburg

Übungsreihe aus 3 manuell erstellten Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen (F13, ISO 200)

Original (Camera Raw, Profile landscape)

Bearbeitet in Photomatix, leichtes Tonemapping … huch die Ente ist wech….

Nochmal in Camera RAW geöffnet, Kontrast leicht geändert, geöffnet in Photoshop und bearbeitet mit Vintage Aktion

HDR: mein 1. Versuch

Immer wieder habe ich in diversen Fotoblogs von HDR gelesen. Fototechnisch bin ich da noch völlig unerfahren und so hat es mich gereizt das auch einmal auszuprobieren. Vorab muss ich sagen, das ich noch nie mit Belichtungsreihen fotografiert habe. Darum bin ich vorhin mit Stativ, meiner D90 inkl. F50 und dem ganz dicken Handbuch in den Park gelaufen, habe alles aufgebaut und mich dann hingesetzt und das Handbuch zum Thema Belichtungsreihen und Serienbildaufnahmen gelesen. Ich muss gestehen, das Handbuch hat es mir nicht leicht gemacht, zumal die Infos zum Thema Belichtungsreihen einmal auf Seite 92 und zum anderen auf Seite 191 stehen. Warum das über soviele Seiten völlig kompliziert beschrieben ist, ist mir ein Rätsel. Ich wollte nämlich keine Weißabgleichsreihe machen und was eine ADL-Belichtunsgreihe ist bzw. was die anders macht, steht in diesem Handbuch auch nicht.

Am Ende habe ich verschiedene Reihen ausprobiert. 3 Fotos mit 3F, 2 Fotos mit +F2 und -F2 = 7 Fotos für eine Belichtungsreihe (fotografiert mit F8, ISO 200). Das ganze habe ich wiederholt mit den Belichtungsschrittweiten 0,3, 1,0 und 2,0. Später habe ich dazu passend die Funktion langsames Serienbild dazugeschaltet, sodass ich für die Belichtungsreihe den Auslöser nur gedrückt halten musste.

Ist diese Reihe so richtig?

Völlig ungünstig angebracht finde ich die Belichtungsreihe BKT-Taste. Die ist an meiner Kamera links neben dem Objektiv und wenn man nicht aufpasst und man kommt dagegen, dann verstellt sich gleich um um wenige Millimeter die Kamera und die Überlagerung ist nicht perfekt.

Zu Hause am PC habe ich dann die zusammen gehörenden Reihen in Adobe Bridge geöffnet und die Funktion “zu HDR zusammenfügen” verwendet. Ich hatte zwar in einem Blog gelesen, dass die HDR Funktion bei CS4 total schlecht sein soll, doch in einem anderen Blog wurde sie wieder verwendet. Da ich eine wirklich blutige Anfängerin bin, habe ich diese Funktion erst einmal verwendet. Anschließend habe ich es in Photoshop noch ein wenig nachbearbeitet (Ebene dupliziert, inneineinderkopiert und per Ebenenmaske die Wolken ausgeblendet, anschließend noch etwas die Sättigung erhöht). Doch so richtig reißt mich das Ergebnis nicht vom Hocker, im Gegenteil, das völlig unbearbeitete Foto finde ich eigentlich viel schöner und natürlicher.

Links: Original – Rechts: HDR (rechts ist die Reihe Belichtungsschrittreihe 0,3: 3 Fotos mit 3F, 2 Fotos mit +F2 und -F2 = 7 Fotos)

Was mir auch nicht so richtig klar ist, ab wann macht HDR einen Sinn? Ich hatte gelesen, das man es überwiegend für Nachtaufnahmen und Sonnenuntergänge verwendet, um so die Dramatik zu erhöhen. Hat HDR überhaupt einen Sinn bei Tagesaufnahmen wie z.B. in meinem Beispielbild? Über Tipps bin ich dankbar…

Fotoprojekt zwölf2010 – Animation

Rosenruthie hat letztens ihre zwölf2010 Fotos in eine WP eigene Diashow gepackt. Leider geht diese Diashow bei meinem WordPress nicht (obwohl es sicherlich ein Plugin dafür gibt). Da ich aber fand, dass diese Diashow eine klasse Idee ist, habe ich sie als Gif-Animation in Photoshop erstellt.

Ihr wollt wissen wie das geht?

eine kleine Photoshop Anleitung

1. Im ersten Schritt müsst ihr alle Projektbilder in eine Photoshop-Datei speichern. Diese besteht dann aus 4 Ebenen. Blendet die letzten 3 Ebenen aus, sodass nur die Januar Ebene zu sehen ist.
2. Im zweiten Schritt öffnet ihr unter Fenster die Funktion “Animationen” und ein extra Fenster öffnet sich.
3. Im dritten Schritt  markiert ihr im Animationsfenster das erste Bild und klickt anschließend auf das kleine Icon unten rechts “dupliziert ausgewählte Frames”.
4. Im vierten Schritt klickt ihr die das neu erstellte Bild im Animationsfenster an und geht anschließend auf die Februar-Ebene und aktiviert diese, so dass das Februar Bild im 2. Animationsbild erscheint.
5. Im fünften Schritt wiederholt ihr Schritt 4 bis die Bilder März und April im Animationsfenster angezeigt werden.
6. Im sechsten Schritt markiert ihr alle Bilder in der Animation und stellt die Sekundenanzeige an, wie lange das Bild dargestellt werden soll. Ich habe 2 Sekunden und “unendlich” eingestellt, sodass die Animation immer wieder von vorne anfängt.
7. Im letzten Schritt geht ihr auf “für Web speichern” und stellt dort das Format “gif” ein. Da hier keine Transparenz gebraucht wird, habe ich das Häkchen deaktiviert. Die Animation habe ich mit einer Größe von 500px Höhe gespeichert. Möchte man sie größer speichern, sollte man zusätzlich auf die Speichergröße achten. Schnell kann eine Animation mehrere MB groß werden.

Nun viel Spaß beim nachbauen.