Über mich

manchmal bin ich schon vor dem Anfang so frustriert obwohl noch gar nichts passiert ist. Die Selbstmotivation “na und, halt Pech gehabt” funktioniert dann auch nicht so wirklich. Es gibt halt Tage, da geht gar nichts. Ich muss an meinen Maßstäben und Anforderungen richtig arbeiten. Nach dem Motto: “Nimm gar nichts oder schlechteste an und laß dich positiv überraschen”. Wenn das alles so einfach wäre, dann könnte man auch nicht so schnell enttäuscht werden…

Gott sei Dank gibt es für solche Tage kleine Leckerli und was ich damit gemacht habe, außer sie alle zu essen, zeige ich später…

34

“Menno, immer werde ich älter!” war mein Spruch die Tage. Nun, ab heute ist es wieder soweit, ich darf mich an eine neue Zahl gewöhnen. Während ich das früher ganz genau wusste, wie alt ich bin, muss ich heutzutage oft überlegen. Waren es nicht erst 32 oder doch schon 35? Auf alle Fälle älter als im letzten Jahr…

Meine Geburtstagsgäste sind gerade gegangen. Gustav liegt im Bettchen und unser freier Abend beginnt. Noch muss die ganze Unordnung in Wohnzimmer und Küche beseitigt werden. Ich freue mich aber, das ich seit meinem 29. Geburtstag heute mal wieder richtigen Geburtstagsbesuch hatte. So richtig mit Kaffee und Kuchen und einem lecker Abendessen. Da aber unsere Kinder ins Bett müssen, ist die kleine Feier schon zu Ende.

Und was noch viel, viel schöner war: mein Schatz hat sich richtig viel Mühe gegeben. Heute Nacht stand er singend mit einer Kerze am Bett und wenn ich an das Bild denke, stehen mir schon wieder vor Lachen die Tränen in den Augen. Er hat mir etwas geschenkt, was ich mir eigentlich gewünscht habe, es aber als Geburtstagsgeschenk völlig unromantisch finde *männer Kissing *.  Es gab Windows7 und mir grault es schon davor, die nächsten Tage meinen PC aufzuräumen und alles “klar Schiff” für das neue Betriebssystem zu machen. Es wird nämlich ein komplette Neuinstallation auf einer nackten Festplatte geben und ich werde hoffentlich von einigen Altlasten befreit, die immer wieder zu unlösbaren Problemchen führen.

Heute morgen ist er dann richtig früh aufgestanden und hat frische Brötchen und Blumen gekauft. Das hat er noch NIE gemacht und ich freue mich so darüber, nachdem ich letztes Jahr so viel geheult habe. Hat mein W(L)ink mit dem Zaunpfahl, das ich auch einmal soooo einen schönen Geburtstag haben möchte, was genutzt Heart .

Vielen Dank an alle, die mir bis eben Glückwünsche per e-mail oder auf facebook zugeschickt haben!

Und da ich heute nicht alleine Geburtstag habe, wünsche ich  Miki und Schnuten alles Liebe und Gute zum Geburtstag Rose . Und an alle, von denen ich nicht weiß, das sie auch ein 20er Februarkind sind.

Geschützt: Abschied

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“Tue recht und scheue niemand”

“Tue recht und scheue niemand”

habe ich vorhin zum ersten mal gehört. Ich bin zwar nicht so der Sprüche-Sammler und merken kann ich mir auch keine, doch der hat mir gefallen.Vor allem letzteres sollte ich mir mehr zu Herzen nehmen und in die Tat umsetzten….


Entschuldigung

an alle, die mir in den letzten Tagen soviele e-mails und Kommentare geschrieben habe. Insgesamt waren es über 500 und 92 Bilder sind bei mir eingetrudelt.

Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen. Normalerweise bin darauf bedacht, allen auf ihre e-mails und Kommentare zu antworten. Doch ich schaffe es zur Zeit einfach nicht. Vielen herzlichen Dank an alle, die mir zum Fotoprojekt ihre Bilder und Links schicken. Die sich bei mir für die Organisation bedanken und einfach ein nettes Wort da lassen! Aber auch an all die jenigen, die meine Artikel kommentieren oder mich per e-mail etwas fragen. Letzteres versuche ich zu beantworten.

Es sind aber noch ein paar sehr persönliche e-mails offen, die seit Tagen in meinem Postfach schlummern und die ich nicht beantworten kann. Ich brauche dafür etwas Zeit, bis ich darüber schreiben kann.

Ich wollte das hier loswerden, nicht das ihr denkt, vor allem Besucher/Innen die hier relativ neu sind, dass ich überheblich bin. Ich persönlich habe das nämlich immer so empfunden, wenn man sich in andere Blogs eingebracht und nie eine Antwort bekommen hat.

Ich versuche mein Bestes und sollte ich auf eine wichtige e-mail nicht geantwortet haben, dann schreibt bitte noch mal. Sie ist dann bestimmt untergegangen…

Neujahrwunsch

Ein Neujahrswunsch war das sicherlich nicht. Doch über die Feiertage spürte ich ein deutliches ziehen auf einer oberen Kauleiste, sodass ich spontan die Arbeit der anderen Seite übertrug. Das ging so lange gut, bis die andere Seite der Meinung war, dass sie sich mit einer Backentaschenentzündung an den Weisheitszähnen rächen muss. Und so bin heute früh, nachdem ich meinen Schatz mit dem Schlitten in den Kiga gezogen habe, “frohen” Mutes quer durch den Tiefschnee zu meiner Zahnärztin gestapft. Todesmutig fragte ich nach einem Termin, mit der frohen Aussicht, erst Ende der Woche oder Anfang nächster Woche einen heißbegehrten Termin zu ergattern. Doch die Hoffnung wurde jäh zerstört als es hieß: “Haben Sie nachher Zeit, dann können Sie nach Mittag gleich dran kommen”. Schock.

Das Nachher ist nun eine Stunde her und so langsam taut mein Gesicht wieder auf. Überall kribbelt es und der pathologische Geschmack verflüchtigt sich so langsam. Da hat sich doch eine Ecke meines wunderschönen Backenzahnes verabschiedet! Einfach so. Nach 33 Jahren hat die Ecke ihren Dienst quittiert. Doch ich bezweifele, dass sie im Reich der abgebrochenen Ecken glücklich sein wird. Jetzt hat die Arbeit eine falsche Ecke übernommen, mal sehen wie lange ich mit dem Ersatz arbeiten werde. Meine Backentaschen haben zusätzlich, nach Kampfer und Myrrhe stinkende Fäden zur Besserung erhalten.

Leider muss ich die Tage noch einmal hin. Irgendwie muss da jemand was mit meinen Wünschen fürs neue Jahr durch einander gebracht haben. Ein Zahnarztbesuch stand da garantiert nicht drauf! Bäh

Fotoprojekt zwölf2010 – Teilnahmeregeln

Bitte lesen! Teilnahmeregeln

ich wollte nie Regeln aufstellen. Ein Projekt soll ja Spaß machen. Gestern habe ich über 200 e-mails zum Projekt bekommen, wovon ich mit der Hälfte nichts anfangen konnte.

Hier die Regeln:

  1. bitte gebt in eurem Kommentar den Link zu eurem Bild und die Nr. an. Hier ist die Liste
    Ohne Nr. und Link erfolgt keine Aufnahme in die Liste
  2. bitte gebt in eurem Kommentar eine gültige e-mail für Rückfragen an. Etliche sind (mit Absicht) falsch und das sollte bei so einem Projekt nicht sein oder?
  3. Ich tausche keine Fotos 3-mal aus, wenn ihr mehr als ein Motiv habt, dann gibt mir bitte an, welches ihr in der Liste haben wollt
  4. Ich habe leider keine Zeit mehrfach Internetadressen oder Namen in der Liste zu ändern, bitte habt Verständnis dafür.
  5. Ich nehme keine Nachzügler in der Teilnehmerliste auf, sie ist wirklich VOLL. Es gibt aber eine einfache Nachzüglerliste…

Ich habe mir ganz viel Mühe gegeben, alle möglichen Hinweise usw. in den Artikeln zu erläutern. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmt und sie lesen würdet. Unter der Kategorie zwölf2010 kann man alles nachlesen.

Es tut mir leid, wenn das hier ein bisschen drastisch klingt. Doch ich schreibe mir seit 2 Tagen die Finger wund und trotzdem werden meine e-mails und Hinweise ignoriert. Das finde ich schade und hoffe, dass es spätestens nächsten Monat besser wird.

das jahr(10)t

ein Jahrzehntrückblick in 10 Bildern – initiiert von Butterflylane

Ein aufregendes Jahrzehnt liegt hinter mir. Mit vielen Umzügen quer durch Deutschland. Von Thüringen nach Nordrhein Westfalen, von dort zurück nach Thüringen bis wir in Sachsen angekommen sind. Dazwischen große Reisen nach Kanada, Schottland, Thailand, Dubai – aber auch vielen kleinen Reisen von Berchtesgaden bis nach Schleswig. Wenn ich zurückblicke finde ich es am bemerkenswerten, wie viele Menschen ich kennen gelernt und wieder aus den Augen verloren habe. An wie viel Orten ich war. Ich habe in diesem Jahrzehnt viele glückliche und aufregende Jahre gehabt. Die Geburt meines Sohnes war der Höhepunkt. Doch am traurigsten finde ich es, dass ich im letzten Jahr 2009 meinen Opa und meinen Vater verliere und es von den 10 Jahren insgesamt das unglücklichste mit vielen negativen Erlebnissen war. Heute ist der letzte Tag im Jahr 2009 und ich freue mich auf ein gesundes, neues Jahr 2010 und auf ein spannendes Jahrzehnt.

Jahrzehntrückblick

In den letzten Tagen habe ich in vielen Blogs die verschiedensten Jahresrückblicke für 2009 gelesen. Ich habe auch einen geschrieben, doch leider ist der so negativ, dass ich mich gar nicht traue, den zu veröffentlichen.

Stattdessen möchte ich mich an ein schönes Silvester zurück erinnern. Unglaublich, aber das Milleniums-Silvester ist in dieser Woche schon 10 Jahre her. Ich kann mich sehr deutlich daran erinnern. Vor allem an die Zeit der Berichterstattungen, die davon handelten, dass in der Silvesternacht zur Jahrtausendwende alle Computer abstürzen sollten. Ganze Betriebe sollten lahm gelegt werden, Krankenhäuser den Notstand ausrufen usw.. Es wurde eine technische Apokalypse prognostiziert und Sekten glaubten an den Weltuntergang schlechthin. Ach war das Aufregend damals. Heute kann ich mich über diese Ängste schlapp lachen. Denn es passierte bekanntlich nichts von all den düsteren Prophezeiungen.

Wo war ich vor 10 Jahren?

Ich habe Silvester 1999 in Jena gefeiert. Im Rückblick gehört diese Feier – im Gegensatz zu vielen anderen Silvesterfeiern – zu den schönsten, die ich je erlebt habe. Damals habe ich im letzten Jahr an der Uni studiert. Die Prüfungen waren abgeschlossen und bestanden! Die Diplomarbeit ebenso abgegeben. Es konnte also unbedarft gefeiert werden. Eine Studienfreundin hat in Jena sehr zentral gewohnt und wir haben bei ihr im kleinen Kreis gefeiert. Es gab leckeres Essen, viel Flüssiges und den Countdown zählten wir auf dem Dach ihres Wohnhauses. Schon damals war ich mit meiner F70 und schweren Stativ (welches ich heute noch habe, denn ein Manfrotto ist unverwüstlich und sauschwer!) bewaffnet und habe ich tolle Fotos auf dem Dach gemacht.

Diese möchte ich euch nicht vorenthalten:

Wenn ich die Fotos sehe, wird mir ganz warm ums Herz. Ich liebe Jena. Die schönste Unistadt in Deutschland (he und jetzt keine Wiederworte!) Damals war der Uniturm noch nicht saniert. Unten war eine lausige Mensa, in der wir doch immer gerne gingen. Unterm Dach, in der letzten Etage war ein nostalgisches  DDR-Studentencafe mit einem tollen Blick auf ganz Jena, Saale und Muschelkalkhänge.

Im letzten Unijahr, kurz bevor der Turm für die Sanierung dicht gemacht wurde, hatte ich die Gelegenheit, für ein Projekt, Fotos vom Dach zu machen. Ich weiß noch, wie ich ganz frech den Direktor von der Uni Jena angerufen habe und ihn gefragt habe, ob ich da hoch dürfte. Nach einigem Hin und Her und unter Zuhilfenahme des Hausmeisters durfte ich sogar 2-Mal hoch, weil beim ersten mal das Wetter zu schlecht war und der Hausmeister der Meinung war, dass ich bessere Fotos machen müsste. Natürlich hat er nach Beendigung der Aufnahmen einen großen Abzug von mir geschenkt bekommen.

In Jena habe ich 5 Jahre gelebt und ich hatte eine richtig tolle Studentenzeit! Wir waren viel auf Exkursionen, in denen ich meine Liebe zur Fotografie entwickelte. Neben dem Studium war ich Mitglied im Jenaer Fotoklub 78, war 4 Jahre lang Studentische Aufsicht in der Geographischen Bibliothek -u nd das wichtigste überhaupt, ich habe in Jena meinen GG auf einer typischen Studentenparty kennen gelernt. Fünf Jahre waren viel zu kurz. Und so endete das Studium für mich im März 2000. Am 1. April 2000 habe ich meinen ersten Job in Köln angefangen.

Wo wart ihr, als sich das berühmte Milleniums Silvester 2000 ereignete? Ich bin auf eure Geschichten gespannt.

ein neues Baby

Juchu, ich habe ein neues Baby. Es steckt nicht mehr in den Kinderschuhen und Töne kann man auch ausschalten *lach*. Aber ich bin so glücklich und der GG hat mir damit was richtig tolles geschenkt. Könnt ihr es euch denken?  Ein nette Geschichte gibt es auch noch dazu. Typisch GG sag ich nur Smile