Fotolabortest 2011 – 25 Anbieter im Vergleich [2/2]

Großes Digitalfoto-Testing

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3. Die Auswertung – Qualitätsvergleich

Versand und Verpackung

Wenige Tage nach dem Abschicken der Fotos trafen bei mir 25 verschiedene Pakete ein. An einigen Tagen ging es zu wie in einem Taubenschlag: Zuerst stellte DHL zu, gefolgt von Hermes, DPD, UPS und GLS. Das Testpaket von Cewe holte ich direkt in der Schlecker-Filiale im Ort ab.
Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich kein Foto von den ganzen Verpackungsmaterialien gemacht habe. Insgesamt habe ich zwei große Papiertonnen nur mit den Verpackungen gefüllt. Dabei habe ich die schönsten Verpackungen behalten.

Ich war negativ überrascht, in welcher Art und Weise die Fotos verpackt werden. Viele Fotos wurden in Rollen und/oder in überdimensionierten Verpackungen verschickt. Manche Anbieter haben die 12 Fotos auf 4 große Rollen aufgeteilt. So ist die Verpackung selber mit in die Bewertung eingeflossen.

Der Aspekt „Rollen-“ oder „Plan-Verpackungen“ spielt eine wichtige Rolle. Da Fotos im getesteten Format 30×45 häufig für Ausstellungen oder Wettbewerbe genutzt werden, ist die Rolle eine denkbar ungünstige Versandart. So dürfen Fotos, die nicht komplett plan sind, nicht bei Fotowettbewerben des DVF (Deutscher Verband für Fotografie e.V.) eingereicht werden. Ich selbst habe, um die in Rollen zugestellten Fotos wieder plan zu bekommen, diese 14 Tage lang beschweren müssen.

Leider gab es keinen einzigen Anbieter im Test, der in seinen Versandbedingungen schreibt, wie die Fotos verschickt werden. Ich als Kunde würde mir für meine Fotos keine Rollenverpackung aussuchen. Zumal es Labore gab, die die Fotos nicht mit einer Banderole versehen hatte und die Bilder sich, bedingt durch die Eigenspannung an der Außenseite der Rolle, drückten. Da kann man sich vorstellen, wie ich unter Fluchen versucht habe, die Fotos ohne Beschädigung und Fingerabdrücke aus der Rolle zu befreien.

Vor dem Auspacken der Fotos besorgte ich mir in der Drogerie dünne Baumwollhandschuhe (die liegen meistens in der Kosmetikabteilung), sodass ich die Fotos nicht mit meinen Fingerabdrücken verunreinigte. Im Nachhinein hätte ich mir diesen Aufwand sparen können, denn in einem der ersten Pakete von theprintspace.de fand ich ein schönes paar Handschuhe. Leider der einzige Anbieter im Test, der diesen tollen Service bietet.

Bildgrößen und –beschnitt

Nachdem alle Fotos beschriftet waren, wurden sie vermessen, wir hatten ja die Größe 30x45cm bestellt. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend. Von 25 Anbietern war nur PosterXXL in der Lage, die exakte Größe zu liefern. Alle anderen haben die Bilder beschnitten, teilweise nicht einmal im richtigen Seiten-Verhältnis. Würde ich jetzt die Fotos in exakten Passpartous in einer Ausstellung aufhängen, dann hätte ich bei etlichen Anbietern große Probleme gehabt. Es gab Toleranzen von bis zu einem cm mehr.

Ähnliche Probleme traten beim Beschnitt auf. Nur wenige Anbieter waren in der Lage, meine 4 Referenzpunkte in den Ecken zu berücksichtigen und somit das gesamte Bild von einer Ecke bis zur anderen abzubilden. Im Gegenteil: Es wurde schief angeschnitten und es gab deutlich sichtbare weiße Ränder. An anderer Stelle wurden die Fotos überdimensional hochgezoomt, sodass 3-4 cm des Motives fehlten.

Bei den Kriterien Größe und Beschnitt gab es die schlechtesten Noten. Dabei habe ich mich gefragt, was daran so schwierig ist. Besitzen Fotofachlabore keine präzisen Schneidvorrichtungen, wie sie auch in Druckereien gebräuchlich sind? Woran liegt es, dass die Bilder teilweise schief geschnitten wurden?

Das Labor foto.com hatte zudem vergessen, die Messer zu schärfen. Dadurch waren alle Ränder gerissen. Einen „Büttenschnitt“ hatte ich hier eigentlich nicht verlangt.

Die AGB

Ein weiteres Kriterium stellten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar. Birgit nahm sich dieses Themas an und las diese ganz genau durch. Bei einigen Anbietern konnten wir ein paar problematische Passagen feststellen, die wir in der Tabelle aufgeführt haben. Leider war es bei diesem Test nicht möglich, Reklamationen zu testen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Neben den Verpackungen, Größe, Beschnitt, Papier und AGB durchleuchteten wir die Anbieter auch unter dem Gesichtspunkt, was sie zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf ihren Portalen schreiben. Nur 4 von 25 Anbietern äußern sich hier öffentlich. Da ich mich momentan sehr mit dem Thema beschäftigte, wollte ich es nicht dabei beruhen lassen und schrieb noch einmal alle Teilnehmer an.

Ich schrieb:

Liebe Testing-Partner, […]
Wir haben ein weiteres Kriterium überprüft: Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Ich war überrascht, das von 25 Anbietern nur vier zu dem Thema auf ihrer Seite etwas schreiben. Nur ein einziger verschickt mit DHL go green. Dieses durchaus wichtige Kriterium wollte ich noch mal zum Anlass nehmen und persönlich nachfragen: Was tun sie zum Thema Umweltschutz/Nachhaltigkeit in ihrem Fotofachlabor? Wie entsorgen Sie Farben und Chemie? Was machen Sie insbesondere mit den Silberabfällen? Warum gibt es keinen Fotopapierhersteller, der FSC Papier einsetzt? Recyceln Sie nicht gebrauchte/retournierte Fotoabzüge oder lassen Sie recyceln? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht bzw. bei ihrem Hersteller nachgefragt, ob er Bio-Farben auf Basis nachwachsender Rohstoffe entwickelt? Haben Sie schon mal bezüglich ihrer Verpackung überprüft, ob diese umweltgerecht beziehungsweise nicht viel zu groß ist (bei mir kamen beispielsweise Verpackungen an, die um mehr als die Hälfte hätten reduziert werden können). Setzen Sie Photovoltaik in ihrem Gebäude ein oder kaufen Sie Strom aus regenerativen Energien ein? Was machen Sie mit der Abwärme?
Ich würde mich sehr über eine ausführliche Antwort freuen, die ich auch so veröffentlichen darf.

Von etwa der Hälfte der Teilnehmer (12 von 25) habe ich eine Antwort erhalten und die Resonanz fiel sehr unterschiedlich aus. Alle Antworten können in diesem PDF nachgelesen werden.

Bildqualität und Schärfe

Kommen wir nun endlich zum Kern des Testings: Bildqualität und Bildschärfe.

Das Testing wurde danach unterteilt, das die Jury die Fotos, getrennt nach Farbe und schwarz/weiß, die Kriterien Bildqualität und Bildschärfe beurteilt haben. Daraus hat sich eine Gesamt-Note ergeben. Im Internet legte ich in Google eine Tabelle an, in der die Jurymitglieder ihre Bewertung von Bildqualität und –schärfe eintragen sollten.

Vorab muss ich dazu schreiben, dass die Fotos, als ich sie einzeln auspackte, alle sehr gut aussahen. Erst als sie im direkten Vergleich nebeneinander lagen, wurden große Unterschiede deutlich.
Das vorab so bemängelte und als nicht für tauglich gehaltene Farbfoto hat sich am Ende als sehr gutes Testfoto erwiesen. Es wurde sehr deutlich, bei welchem Anbieter die Farben ineinander verschwommen sind. Teilweise sind die Farbverläufe sehr verpixelt gewesen, sodass die Farbfehler sofort ins Auge gesprungen sind. Die heftigen Qualitätsunterschiede habe ich so nicht erwartet. Im Gesamtergebnis sind diese Unterschiede nicht mehr so deutlich, da die Jury überraschenderweise sehr unterschiedlich bewertet hat.

Das Schwarz-weiß-Foto war deutlich schwieriger zu bewerten. Doch auch hier hat der direkte Vergleich geholfen, denn viele Fotos hatten einen Farbstich. Manche waren grün, andere blau und manche hatten einen braunen Stich. Nur wenige Anbieter haben aus dem ursprünglich angelegten 100%igen Schwarz wirklich ein Schwarz ausbelichtet. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die AGB-Passagen einiger Labore in unserer Tabelle verweisen, die Farbabweichungen ausdrücklich als Reklamationsgrund ausschließen. In der Fachsprache sagt man zu diesen Farbstichen, dass „der Laser geschielt hat“ und demnach nicht präzise genug eingestellt wurde. Das auf den Kunden abzuwälzen, ist meines Erachtens nicht in Ordnung.

Um die Schärfe zu beurteilen, gab es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder wurde ein einzelnes Haar / ein einzelner Stift oder die auf dem Rand angebrachte Schrift untersucht. Letzteres war für mich das entscheidende Merkmal, denn hier waren große Unterschiede erkennbar. Nur die wenigsten Bilder waren gestochen scharf, bei vielen ist die Schrift dagegen verpixelt gewesen.

Wer hat das Rennen bei den Kriterien Bildqualität und Bildschärfe gemacht?

 

Farbfoto:

1. Note 1,7 Pixoprint
2. Note 2,1 theprintspace.de, xpresslab.de, 24h-fotoservice.de, digiprinz.eu
3. Note 2,3 ifolor.de, posterxxl.de

Schwarz-weiß-Foto:

1. Note 1,8 saal-digital.de
2. Note 1,9 xpresslab.de, bildpartner.de
3. Note 2,0 theprintspace.de, FC-Prints.de

Neben der Bildqualität und der Bildschärfe wurden noch die Kriterien Beschnitt, Papier und Verpackung benotet. Alle Kriterien wurden jetzt zu einer Gesamtnote umgerechnet. Demnach sind die

Testsieger für das Gesamtpaket Farb- und schwarz-weiß-Foto:

1. Note 1,6 xpresslab.de
2. Note 1,7 tkexe.de
3. Note 1,9 theprintspace.de, saal-digital.de

Zu guter Letzt wollten wir wissen, welcher Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Das berechnet sich aus dem Verhältnis von Note und Preis.

Preis-Leistungs-Testsieger

1. Platz saal-digital.de (1,79 + 2,95 Versandkosten)
2. Platz tkexe.de (1,40 Eur + 4,20 Versandkosten)

3. Platz orwo (pixelnet) (2,49 Euro + 2,59 Versandkosten)

Alle Werte können noch einmal in der Tabelle (PDF) eingesehen werden. Hier könnt ihr das Dokument kostenlos herunterladen.

 

Ein Punkt in diesem Test bleibt noch offen: die der Lichtechtheit.
Das Ergebnis dazu werde ich in einem Jahr präsentieren. Seit 2 Wochen hängen die Fotos in meinem Arbeitszimmer und werden täglich dem Licht ausgesetzt. Ich bin gespannt, wie sie in einem Jahr aussehen werden.

Fazit

Der Test war sehr aufwendig und zog sich über mehrere Wochen hin. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und denke, anderen Hobbyfotografen eine Leitlinie an die Hand gegeben zu haben, an der sie sich bei der nächsten Bestellung orientieren können.

Ziel dieses Tests war nicht, hier eine Laboranalyse mit Fachchinesisch zu präsentieren, die der begeisterte Hobbyfotograf nicht versteht. Sondern einen Test durch zuführen, bei dem man sieht, wer hochwertiges Papier verwendet und eine gute Qualität ausbelichtet, wer die Fotos anschließend sicher verpackt und zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis verschickt. Das unter dem Aspekt, die Fotos anschließend bei Fotowettbewerben einzureichen oder in Ausstellungen zu präsentieren. Ich denke, das Ziel haben wir mit dem Test erreicht.

Um der Kritik vorzubeugen: Mir ist durchaus bewusst, dass dieses Ergebnis trotz der Beteiligung von 7 Jurymitgliedern sehr subjektiv ist. Jedes Jurymitglied hat einzeln bewertet und dabei sein eigenes Empfinden für Farben und Qualität in die Benotung eingebracht.

Und es sollte jederzeit bedacht werden: aus einem schlechten Foto kann auch das beste Fotofachlabor kein Meisterstück zaubern. Ein relativ guter Monitor und ein wenig Kenntnis in der Bildbearbeitung sind die Voraussetzung, sofern man digital fotografiert.

Ich würde mich freuen, wenn die beteiligten Fotofachlabore einige Kritikpunkte aufgreifen und verbessern würden. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken, sowohl bei der Jury Birgit, Bea, Susan, Holger, Jochen und Renate, als auch bei den Anbietern (24h-foto-service.de; 9×13.biz; cewe.de (Test bei Schlecker); digiprinz.eu; direktbild.de; express-photo.de; extrafilm.de; foto.com; FC-Prints.de; fotopost24.de; fotostadt.de; gagamoto.de; ifolor.de; orwo (pixelnet.de); Photobox.de; photo-druck.de; pixoprint.de; Pixum.de; posterxxl.de; saal-digital.de; snapfish.de (myprinting); theprintspace.de; tkexe.de; xpresslab.de; bildpartner.de), die bei diesem wirklich aufwendigen Test mitgemacht haben.

Dankeschön!

Veröffentlicht von

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

60 Kommentare

  1. Liebe Jana,

    deinen Bericht zum Test hast du sehr gut verfasst, er lässt sich flüssig und mit Interesse lesen. Herzlichen Dank dafür!

    LG vom Jochen

  2. Pingback: Ergebnis des großen Digitalfoto-Testings 2011 | Fotokulisse

  3. Für mich ersteinmal ziemlich unbekannte Namen bei den Siegern :-) Es ist wirklich gut zu wissen.
    Vielen Dank an Euch für die viele Arbeit, insbesondere Dir liebe Jana :-)

  4. Pingback: 25 Anbieter auf dem Prüfstand | wupperphotos.de

  5. Hallo Jana,

    insgesamt war es eine interessante und lehrrreiche Aktion. Wer die Tabelle studiert, bekommt einen guten Leitfaden für seine Entscheidungen an die Hand.

    lg aus Wuppertal
    Holger

  6. Hallo, das Thema Beschnitt ist deshalb bei den üblichen Belichtungsmaschinen nicht so zu lösen wie Du erwartest weil auf gelieferte Rollenware belichtet wird. Diese Wird vor dem Belichten auf die erforderliche Länge geschnitten. Die Maschinen müssen dazu das Bild etwas größer belichten das über den Rand belichtet werden kann um weisse Ränder zu vermeiden und Maschinentoleranzen auszugleichen. Dieser Wert liegt, je nach Anbieter, zwischen 1% und 3%. Dieses Problem besteht beim Inkjet Druck nicht. Schade das Du in der Tabelle vergessen hast zu erwähnen das wir (bildpartner.de) Inkjet Druck mit K3 Vivid Magenta Tinten bis 100cm Breite auch anbieten. Sonst ein prima Test!

    vg
    Andreas

  7. Liebe Jana, liebe Jury!

    Vielen herzlichen Dank für den interessanten, ausführlichen Test! Ihr habt Euch ja eine Wahnsinnsmühe gemacht – es hat sich wirklich gelohnt.

    Tausend Dank im Namen des ganzen theprintspace.de Teams! Wir freuen uns wirklich sehr.

    Beste Grüße

    Catharina

  8. Wow, das ist ja mal ein wirklich beeindruckender Test. Ich bewundere ja, dass Du die Zeit findest bzw. Dir nimmst, so einen umfangreichen aufwendigen Test durchzuführen. Alle Achtung! Und sehr interessant, was dabei herausgekommen ist!

  9. Umgreifender Test mit interessanten Ergebnissen.
    Auch schön zu wissen, dass ich mit meinem Tip nicht so weit daneben lag.

    Vielen Dank, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast, nu kann ich so viel nicht mehr falsch machen.

    • Ja, dein Tipp war sehr gut. Vielleicht wird das kleine Labor aus Dresden jetzt etwas bekannter, denn die Qualität war wirklich gut u. zählte zu meinen persönlichen Favoriten.

  10. Ich lasse ja bisher von Saal ausbelichten und bin auch sehr zufrieden. Allerdings nervt es mich total, dass die Maße nicht in die gängigen Rahmen passen. Ich muss jedes Mal an zwei Seiten schneiden. Und ich habe keine Schneidemaschine, d.h. die Ränder werden nicht wirklich schön. Im Rahmen stört es mich nicht, aber ich verstehe es einfach nicht, dass die das nicht hinbekommen. Es geht um ein paar Millimeter! Aber da es nur eine Kleinigkeit ist und der Service ansonsten top, werde ich wohl eher nicht wechseln.
    Trotzdem sehr interessanter und toller Test. Danke dafür! LG Frau Zausel

  11. Pingback: Fotolabortest 2011 – 25 Anbieter im Vergleich | birgitengelhardt.de

  12. Danke für den wirklich umfangreichen Test!
    Ich lasse meine Fotos immer von Saal machen. Allerdings habt Ihr falsche Preise in die Tabelle aufgenommen. Bei Saal kostet ein 30×45 nur 1,79 und 2,95 Versand. Ihr habt die Preise von den Postern übernommen.
    Dann warte ich mal gespannt auf das Ergebnis der Lichtechtheit :)

    • Da beginnen schon die Probleme, die unterschiedlichen Preise. Bei den einen Anbietern ist 30×45 schon ein Poster bei anderen nicht. Komischerweise bietet Saal das Format 30×45 in beiden Kategorien mit unterschiedlichen Preisen an. Das ist nicht transparent für den Kunden, zumal der Unterschied zum Foto-Poster nicht eindeutig ist.

  13. Ich bin gerade beim Herumsurfen auf deinen Test gestossen und bin ziemlich sprachlos – wow! Ich bin total begeistert mit was für einer Detailliebe ihr diesen Test aufgesetzt und durchgeführt habt und noch dazu auch für den Laien verständlich. Ein ganz großes Lob an euch alle, die ihr so viel Zeit in diesesn Test investiert habt.

  14. Hallo Jana,

    erst einmal vielen Dank für den Test. Ihr habt euch ja viel Mühe gemacht, und sehr viel Zeit und Geld investiert.

    Persönlich freut mich das „Mein“ Labor so gut abgeschnitten hat. Ich hatte letztes Jahr ebenfalls einen Test gemacht allerdings im wesentlich bescheideneren Rahmen und ich hatte andere Schwerpunkte. Mir ging es damals darum welche Labore tatsächlich Farbmanagement betreiben und ich hatte auch kleinere Formate getestet weil bei den Posterformaten meist Drucker zum Einsatz kommen.

    Erschreckend waren die Unterschiede, was ja durch Farbmanagement ja eigentlich nicht sein sollte. Wie soll man da reproduzierbare Ergebnisse erhalten? Von allen Anbietern die ich damals getestet hatte waren nur 2 wirklich überzeugent. Das preiswerteste Labor und das teuerste Labor.

    Schön das ihr die viele andere Aspekte mit berücksichtigt habt. Etwas kritisch sehe ich es, dass die Dienstleister bei Euren Test vorab informiert waren. Erstaunlich, dass es dann doch die aufgezeigten Mängel gab.

    Viele Grüße
    Frank

    • Ich hatte am Anfang auch bedenken, dass die Ergebnisse durch die „Anmeldung“ gefälscht sein könnten (den Test hätte ich mir so niemals leisten können, denn alle Bilder zusammen, inkl. Versandkosten haben einen Wert von über 1400 Eur).
      Aber, ich hatte überwiegend mit Mitarbeitern Kontakt, die selber nicht im Labor stehen und die das Bild einfach nur dorthin weitergereicht haben. Viele haben mir sogar gesagt, dass sie den Labormitarbeitern nicht einmal was gesagt haben. Wichtig war mir, das bei dem Test kein ICC Profile eingebunden werden und auch keine „automatische Korrektur“ eingesetzt wird. So haben die Fotos alle eine gemeinsame Ausgangsbasis gehabt. Die Unterschiede sind daher wahnsinnig groß.
      Ein Testing mit dem Farbmanagement wäre interessant, aber weitaus komplizierter. Da es unterschiedliche ICC Profile gibt und ich nicht wüsste, wie man die bewerten sollte. Ein sehr schwieriges Thema, in der auch der Geschmack einen starken Einfluss hat.

      • ich hab es einfach erstmal auf Basis von SRGB gemacht, das sollte die gemeinsame Basis sein die alle können.

        Referenzdateien z.B. vom photoindustrie-verband ( http://www.photoindustrie-verband.de/_files/ftp/texte/dqtool/DQ-Tool_Print_13x18cm.jpg (SRGB), Abzüge bestellt ohne Optimierungen des Labors (mit eingebundenen Profil, ggf. spezieller Workflow zum Farbmanagement des Labors beachtet, wenn auf der Webseite angegeben) —> Vergleich mit Ansicht am SRGB kalibrierter Monitor, insbesondere der Farbverlaufskeil.

        • Die Überlegung hatten wir auch es zu nehmen, haben uns dann aber dagegen entschieden.
          sRGB hatte ich auch eingestellt.

  15. Katharina

    Wow, bin gerade erst dazu gekommen mir den Test komplett durchzulesen. Dieser Test hat mir wirklich sehr geholfen, da ich bald auch einiges entwickeln lassen möchte! Vielen Dank für diese Mühe!

  16. dienitty

    Wow! Ich bin ganz baff über den Aufwand den Ihr auf euch genommen habt und begeistert über die ordentliche und detailierte Auswertung. Ganz große Klasse! Vielen Dank dafür und viele Grüße,
    nitty

  17. Hey Jana, komme erst jetzt dazu hier ein paar Worte zu verlieren. Habt ihr euch ja ganz schön Mühe gemacht, Respekt! Ich werde den Beitrag hier heute noch mal „verbloggen“ bzw. die Beitragsreihe und hoffe das es okay ist wenn ich 2-3 Screenshots mit rein nehme?

    Gruß,
    Jens

  18. Pingback: Gute Blogbeiträge soll man liken, noch bessere verbloggen… Jana´s Fotolabor Test 2011 > gelinkt! > www.jens-stratmann.de

  19. Pingback: Fotolabortest | TriTraTrüffel

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