Dieser kleine grüne Flattr Button ist mir in den letzten Wochen immer wieder über den Weg gelaufen, sodass ich mich damit auseinander gesetzt habe. Unter dem Stichwort Micropayments für Blogs habe ich mich mit  Flattr und mit Kachingle beschäftigt (siehe Vergleichsartikel). Den Unterschied zwischen den beiden Systemen ist schnell erklärt. Während man bei Flattr einzelne Artikel, Kommentare oder Fotos monetär belohnen kann, wird bei Kachingle der gesamte Blog finanziell belohnt.

Ich finde beide Ideen gut, auch wenn ich mich vorerst für Flattr entschieden habe, weil ich die Belohnung eines einzelnen, richtig guten Artikels besser finde. Um eins vorweg zu nehmen. Es geht nicht darum, damit reich zu werden. Zumal  einer der größten teilnehmenden Blogs momentan schlappe 150 Eur damit im Monat verdient. Es geht mir eher darum, andere Blogger für ihren Aufwand, ein gutes Tutorial  oder ein interessanten, fundierten Artikel geschrieben zu haben, mit ein paar Cent zu belohnen.

Erst letztens habe ich mit einer befreundeten Bloggerin darüber diskutiert, warum es in Amerika von allen akzeptiert und auch genutzt wird, wenn an der Seite des Blogs ein “Paypal Spenden Button” angegeben ist. Bei uns wird man ja schon böse beschimpft, wenn man es sich erlaubt, bezahlte Werbung einzublenden (andererseits aber Trigami Anzeigen toleriert werden).

Ich habe mich am Anfang dafür entschieden, 2 Eur pro Monat in die Kasse per Paypal einzuzahlen. Davon gehen wenige Cent an den Betreiber, der Rest wird an die Artikel/Blogger aufgeteilt, bei denen ich den Flattr Button gedrückt habe. D.h. klicke ich im Monat nur einen Flattr Button an, bekommt der Blogger die gesamte Summe, klicke ich auf 10 Flattr-Button, wird die Summe durch 10 geteilt. Sobald der Flattr-Button aus der Beta-Phase heraus ist und das Bezahlsystem allgemein anerkannt wird (sprich, sich auch jeder anmelden kann und nicht nur durch Einladungen dazu kommt), bin ich auch bereit, mehr einzuzahlen.

Damit Flattr ein bisschen bekannter wird, darf ich drei Einladungen verschicken. Schreibt einfach einen Kommentar mit der e-mail, die ihr dafür verwenden wollt.