Letzte Woche ist endlich das Fotobuch von Pixelspeed bei mir angekommen. Ich hatte hier von der Erstellung berichtet. Leider wurde ich mit Software des Anbieters so gar nicht warm und nahm daher dankbar das Angebot an, das Buch in Indesign zu gestalten und die PDFs anschließend hochzuladen. Ein Grund warum ich mit der Software nicht klar kam: es gab keine Möglichkeit, ein Foto über eine Doppelseite zu ziehen bzw. sie in den Hintergrund ganzseitig zu legen.
Ich hatte mich genau an die Vorgaben des Herstellers gehalten und die Seiten mit den angegeben Maßen angelegt. So gestaltete ich mein Fotobuch individuell und lud dann eine 233 MB große Datei auf deren Server. Das dauerte mit meiner Leitung geschlagene 5 Stunden und als die Datei endlich oben war, bekam ich eine automatische e-mail dass die Maße nicht stimmen würden. Das machte mich sehr stutzig, weil ich mich exakt an das Paper gehalten hatte. Änderte die Datei aber so wie angegeben und lud sie noch einmal über Nacht hoch. Am anderen Morgen hatte ich eine Bestätigungs-email und konnte dann über das System von Pixelspeed das Buch bestellen. Leider ist bei dieser Methode eine Vorschau nicht möglich.
Letzte Woche kam das Buch endlich. Ich musste über 3 Wochen warten, was ich persönlich als sehr lang empfinde und von anderen Fotobuch-Herstellern nicht kenne. Damit ich das Fotobuch mit einem anderen vergleichen kann, habe ich das selber Cover drucken lassen. Im Vergleich zum letzten Fotobuch sind die Farben richtig knallig, was mir aber nicht gefällt. Die Hautfarbe ist viel zu rot und das Hintergrundblau nicht mehr im Pastell-Farbton.
Als Format habe ich ein A4 Hochformat mit 72 Seiten gewählt. Ich hätte zwar lieber ein A4 Querformat genommen, doch das gab es leider nicht für Fotobücher mit Hardcover und Fadenheftung. Das was ich im letzten Jahr bei dem anderen Anbieter bemängelt habe, wurde hier nämlich mit einer sauberen Fadenheftung umgesetzt. Zwar ein bisschen locker, aber durchaus im Toleranzbereich. Weniger begeistert bin ich vom Fotopapier. Hier bin ich sehr verwöhnt. Es ist viel zu dünn und zu glatt.
Mein größter Kritikpunkt ist aber der Beschnitt. Ich weiß nicht, wozu man exakte Beschnittzugaben im Indesign angibt, wenn diese nicht eingehalten werden. An manchen Seiten fehlen bis 4mm. Das geht gar nicht! Zwar tritt dieser Fehler nicht komplett auf allen Seiten auf, doch an einigen Seiten ist der richtig sichtbar, da wichtige Teile vom Bild fehlen bzw. Ränder weggeschnitten wurden.
Fazit: Das Fotobuch in dieser Ausstattung mit 72 Seiten kostet 47,90 Eur zzgl. Versandkosten. Ein an sich regulärer Preis, doch ich würde mir für den Preis ein besseres Papier und eine saubere Verarbeitung (Heftung, Beschnitt) wünschen. Zumal sie sich mit 3 Wochen Verarbeitung sehr viel Zeit gelassen haben. Ein Pluspunkt: Pixelspeed ist momentan der einzige Anbieter, der PDFs zulässt und eine Joboptions-Datei zum PDF rechnen bereitstellt. Diesen Service würde ich mir generell bei Fotobuch-Druckereien wünschen!




Huhuu,
bei blurb.com kann man auch pdfs hochladen – so als Ergänzung ;)
Ich habe blurb noch nicht getestet (bzw. hatte mir nur die Software installiert) und mich dann richtig geärgert. Ich wollte dort meinen Blog als Buch drucken lassen, doch sie akzeptieren nur Blogs von wordpress und keine Eigen-Installationen. Da habe ich vor Frust das ganze wieder zugemacht ;-)
Doch, die gibt’s, wie ich bei meinem gesponserten Buch vor ein paar Monaten feststellen konnte – für ersteres muss man das passende Seitenlayout aus der Palette ziehen (oder den Bildrahmen manuell vergrößern), für letzteres das Bild auf den Hintergrund neben die Bildrahmen ziehen. Das ganze natürlich im “Pro”-Modus und nicht im beschränkten Wizard.
Was natürlich nichts daran ändert, dass jede neue Software eine Gewöhnungsphase benötigt und man mit der bekannten eh besser klarkommt. :)
das was du beschreibst geht leider nur für eine Seite. Ich rede aber von einer Doppelseite und da geht das leider nicht.
Doch, man muss das Bild nur auf beiden Seiten auf den Hintergrund ziehen. Eigenartige Methode, aber es geht…
» Da ist übrigens mein Bericht.
Ich habe es nicht gefunden. Aber das ist ja das Problem, die Software ist nicht nutzerfreundlich, daher habe ich mich mit dem Testing nicht lange aufgehalten und bin gleich auf Indesign umgestiegen.
Ich kann viele Angaben von Jana verstehen denn oft ist das der Grund warum ich meine Fotobuch Projekte mit der eigenen Software des Hersteller nicht umgesetzt habe. Es Nervt einfach wenn man das nicht gestalten kann wie man sich das vorstellt. Dazu noch die Dauer und Qualität da vergeht es einem doch.
Ich werde im laufe des Jahres noch einen versuch starten um das Projekt Fotobuch doch umzusetzen. Mit welchem Anbieter regelt sich von alleine da ich nur in PDF Format abgeben werde.
Danke und Gruß Frank
Ich habe letztes Jahr einen Kalender und ein Fotoheft bei Pixelspeed bestellt. Ich kam mit der Software gut klar und war mit dem Ergebnis zufrieden. Die Software fand ich nicht unbedingt komplizierter als die von CEWE, mit der ich davon schon zwei Fotobücher erstellt habe.
Das mit dem Beschnitt ist natürlich super ärgerlich, da kann ich dich schon verstehen.
Mit Cewe kam ich auch nicht klar, Ich hatte es letztens schon einmal geschrieben, es gibt keine einzige Fotobuchsoftware die ich empfehlen könnte (ich habe ca. 10 bisher getestet). Wenn man jahrelang mit Indesign und Photoshop arbeitet, dann geht das glaube auch nicht mehr. Zuviel geht nicht, ist zu umständlich usw. Die Liste ist ellenlang. Daher kann ich nur jedem Fotobuchanbieter empfehlen, wenn er mich als Kundin haben will, sollte er PDFs akzeptieren :-)
Und ich wäre vollkommen hilflos, wenn ich die Software nicht hätte. Indesign?! Keinen Plan. Ich könnte kein Fotobuch ohne solche Software erstellen – vermutlich bin ich so einfach gestrickt, das ich damit einfach klar komme. *lach*
Hallo Jana,
danke für den Bericht. Jetzt graut es mir noch mehr und ich bin noch unschlüssiger, welches Verfahren bzw. Software ich nehmen soll.
Hast du bei Pixelspeed mal wegen der Mängel reklamiert? Deren Reaktion würden mich interessieren.
Nein, aber sie werden das hier sicherlich lesen, da ich meine Testberichte “gemeldet” habe. Ich wurde ja gefragt, ob ich testen und darüber schreiben möchte.
Man müsste mal ein richtiges Fotobuch-Testing machen. Nicht so welche, die es schon gibt, sondern wo man wirklich die Software und die Ergebnisse auf Herz und Nieren prüft. Aber das ist unwahrscheinlich viel Arbeit. Und da nicht alle die selben Formate und Papiere anbieten, ist das sowieso schwierig.
Leider kann ich dir auch keine Fotobuchsoftware empfehlen, die ich persönlich gut fand, aber von der Qualität des Buches machst du mit fujifilm (mein Test vom letzten Jahr) nichts verkehrt.
Hallo Jana,
ich habe gerade ein Fotobuch mit L*idl Software erstellt und war mit der Handhabung ganz zufrieden. Das Buch war innerhalb von fünf Tagen da, dazwischen lag noch der Feiertag, also recht flott.
LG, Coco
Hallo Jana,
bislang haben wir unsere Fotobücher auch bei Lidl machen lassen.
Wenn man bedenkt das dieser Anbieter ein Discounter ist, und laut einigen Tests der Beste sein soll, ist die Qualität sehr gut und die Erstellung des Fotobuches recht flott. Zuletzt 2 Tage inkl. Lieferung.
Die Software ist leicht zu bedienen und wird automatisch aktualisiert.
Unsere Wahl fällt auf Lidl.
Lg
Martin
Hallo Jana, ich verstehe gut, was du meinst, ich hatte ja einen Gutschein für Pixelspeed gewonnen und mich totla gefreut. Aber die Anwendung hat mich anfangs schier zur Verzweiflung gebracht. Letztendlich war ich mit dem Postkartenergebnis ganz zufrieden, aber nun weißt du, warum ich nicht auch noch die Rückseite individuell gestaltet hatte. Im Gegensatz zu dir hab ich da grundsätzlich viel viel weniger Programmerfahrungen und werde sicher auch wieder auf andere Anbieter umsteigen. Ich mag eigentlich Fotokasten ganz gern, aber sicher auch nicht das Nonplusultra, wenn man bedenkt, mit welchen Techniken du an und für sich arbeitest.