RSS Feed

Wie es einige schon bemerkt haben, habe ich meinen Feed von einem vollständigen auf einen gekürzten umgestellt. Nachdem ich einen sehr interessanten Artikel zu dem Thema gelesen habe, wollte ich testen, inwieweit dieser gekürzte Feed Auswirkungen hat. Es ist also eine Testphase, wobei ich heute noch nicht weiß, wie lange die Testphase geht und ob ich ihn danach wieder umstellen werde. Ich habe zu dem gekürzten Feed auch schon einige negative Rückmeldungen erhalten.

Ich persönlich finde einen gekürzten Feed nicht weiter tragisch, weil die Hälfte meiner abonnierten Blogs einen haben. Wenn mich der Artikel interessiert, dann klicke ich einmal und lese weiter. Daher gehe ich davon aus, wer hier gerne liest wird trotzdem weiterhin vorbei kommen…

PS: Die erhaltenen Kommentare der letzten Tage habe ich hier her verschoben, weil sie unter den anderen Artikeln thematisch nicht passten.

Das könnte dich auch interessieren:

Autor: Jana

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

45 Kommentare

  1. Du hast nach meinen Lesegewohnheiten gefragt, also schreib ich sie dir.
    Ich habe 4 Ordner. In denen sind die Blogs nach Wichtigkeit für mich sortiert. 1. Ordner die wichtigsten, wo ich die neusten Beiträge sofort nach entdecken lese (da stehst du auch mit drin). In Ordner 2 dann die, die ich gern lese, wo ich aber auch schonmal 1 oder 2 Tage ins Land gehen lassen kann ohne nachzulesen. Nummer 3 die Abos wo ich nur Bilder gucke und keine Texte lese und im 4. sind die neuen in der Testphase.

    Grundsätzlich surfe ich ein Blog nur an, um einen Beitrag zu kommentieren oder der Autor weist zum Beispiel auf sein neues Theme oder Widget hin. Niemals nur, um einen Beitrag in hübscherem Umfeld nochmal zu lesen.

    Blogs, die schon im ersten Satz den Feed verkürzen fliegen direkt wieder raus aus Ordner 4.

    Für dein Blog speziell würde eine dauerhafte Umstellung bedeuten, dass du wahrscheinlich in Ordner 2 wanderst und ich nur noch selten deine Beiträge komplett lese. Du schreibst ja doch sehr viel. Bei einem Beitrag alle 2 Tage könnte ich mich noch damit anfreunden immer herzukommen. Aber jeden Tag zwei oder dreimal? Eher nicht. Den Shopsoftwarebeitrag zum Beispiel fand ich im gekürzten Feed langweilig. Hab ich nicht zu Ende gelesen. Dabei lese ich gerade bei den Ordner 1-Insassen immer alle Beiträge von Anfang bis Ende. Wer mir nur noch verkürzte Feeds gibt muss auch damit leben, dass ich nur noch in geringerem Umfang mitlese.

    Ich lese dein Blog wirklich gern. Aber kein Blog der Welt ist mir so wichtig, dass ich für Beiträge, die mich nur geringfügig interessieren mehr Zeit investiere.

    Anhand der anderen Kommentare keimt in mir der Verdacht, dass du einige Stammleser vergraulen wirst, wenn du den verkürzten Feed (auch noch als Trotzreaktion) lässt.

    • da hast du dir ja richtig viel Mühe gegeben zu antworten. Ich habe heute zu dem Thema gekürzte Feed gegoogelt und bin erstaunt gewesen, das vor knapp einem Jahr genau das Thema die Runde machte. Es gab soviele negativ Posts zu dem Thema. Es wurden Für und Wider diskutiert, es war spannend das alles zu lesen. An mir ist das Thema völlig vorbei gegangen. Nun ist es bei mir aufgeflammt, obwohl ich es nur testen wollte.

      Das der Shop Artikel dich nicht interessiert hat, wundert mich nicht. Er wird wohl kaum einen meiner Leser interessiert haben, die Adressaten sind andere, die hoffentlich über die Suche darauf stoßen werden. Diesen Artikel hättest du also auch nicht gelesen, wenn er voll dagewesen wäre.

      Interessant finde ich, dass es bei dir eine 4 Klassen Feedgesellschaft gibt. Früher hatte ich auch mal Ordner (nach Thema), doch das habe ich mit meiner unfreiwilligen Löschaktion beendet, heute stehen sie ohne Rang in der Liste, was ich auch besser finde, da so die Themenvielfalt doch sehr viel höher ist. Vorher habe ich manche Themenordner wochenlang nicht angeschaut.

      “Anhand der anderen Kommentare keimt in mir der Verdacht, dass du einige Stammleser vergraulen wirst, wenn du den verkürzten Feed (auch noch als Trotzreaktion) lässt.” Das kann durch aus sein, aber so wie manche Kommentare geschrieben sind wie z.B. “Ja sorry, dann fliegst du leider aus meinem Feedreader”, da rollen sich bei mir schon bei dem “sorry” die Fussnägel hoch und ich werde motzig.

  2. Wenn die Beiträge komplett angezeigt werden, dann les ich alles auch wenn es nicht “mein” Thema ist. Zumindest im Klasse 1-Ordner. Klasse 2 wird angelesen und entweder bis zum Schluß abgearbeitet oder für unwichtig befunden und als gelesen markiert. Und in Klasse 3 les ich ja nicht sondern guck nur Bilder.

    Ok, “sorry” ist ein Wort, was ohne die wirkliche Bedeutung hingekritzelt wird.

    Ich hab gesehen, dass du es wieder geändert hast und das finde ich toll!

    • “Ok, “sorry” ist ein Wort, was ohne die wirkliche Bedeutung hingekritzelt wird.”
      Darf ich ehrlich sein? Ich hasse es wie die Pest, wenn das jemand sagt. Gerade weil es immer zu gebraucht wird. Es hat für mich was herablassendes und unehrliches. Vielleicht sollte man mehr darüber nachdenken, wie und wann man solche Wörter gebraucht. Bei mir stößt es sehr negativ auf und als “Entschuldigung” akzeptiere ich es erst recht nicht, zumal es nicht so gemeint ist.

  3. Du hast deinen Feed wieder umgestellt? Dauerhaft? Das würde mich freuen! Dann brauche ich ja eigentlich nichts mehr schreiben, aber ich wollte nicht, dass du denkst, dass mir die Diskussion nach meinen ersten “zwei Cents” egal war.

    Ich finde es äußerst schwierig, anhand der ersten paar Sätze eines Feeds zu erkennen, ob mich der Eintrag wirklich interessiert oder nicht. Meine Feed-Lesegewohnheiten? Bei meinen Blog-Favoriten lese ich, ähnlich wie Trueffel, üblicherweise alle Beiträge. Bei den anderen überfliege ich sie meistens alle, denn es steht oft genug etwas drin, was mich dann doch interessiert. Oder eben wenigstens nicht dümmer macht, wenn es ich es lese. ;-) Doch das geht eben nicht, wenn die Feeds gekürzt werden.

    Ich verfolge das, was der Autor eines gekürzten Feeds schreibt, nur noch sehr oberflächlich – einfach weil mich die ersten paar Sätze in der Regel nicht davon überzeugen, dass sich ein Besuch “lohnt”. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit meine.

    Wünsche dir einen schönen Tag. :-)

  4. Was mich so etwas an der Lesegewohnheit von (anscheinend) der Masse stört, ist, dass es für mich so etwas von Konsum- und Mitnehmgesellschaft hat. Wenn jemand ein Blog führt, so freut sich der Blogger doch auch darüber, wenn das Blog gut angenommen wird. Immerhin steckt auch eine Menge Arbeit drin. Auch wenn bei manchen Blogs dies nicht der Bloggrund ist, so wäre es wohl unehrlich zu behaupten, es sei einem total und völlig Wurscht, ob das Blog gelesen wird oder nicht.

    Wie merkt denn nun der Blogger, dass sein Blog gern gelesen wird? Zum einen an Hand der Kommentare. Nun nehmen sich aber viele nciht die Zeit zum Kommentieren. Oder es wurde in den Kommentaren schon quasi alles gesagt, also fügt man keinen neuen Kommentar hinzu. Ergo sind die Kommentare nur ein Indikator, aber keine echte Messgröße. Zumal viele nur zu faul sind, zu kommentieren. Schade eigentlich, denn ich las einmal den Ausspruch “Einen guten Post zu lesen ohne ihn zu kommentieren ist wie ein gutes Restaurant ohne Trinkgeld zu verlassen”.

    Also was bleibt dann noch als positives Feedback für den Blogger? Die Zugriffszahlen. Wenn aber diese nun nur vor sich hindümpeln, weil das Blog nur im Feedreader konsumiert wird, dann erhält der Blogger dieses Feedback nicht. Kann auch auf die Blogmotivation schlagen und somit auf den Bloginhalt. Sprich, das “Blogniveau” sinkt eventuell. Aber auch das ist ja egal, es gibt ja genügend andere Blogs, die man dann eben stattdessen konsumieren kann.

    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hätte es nicht besser schreiben können. Denn genauso haben wir gestern Abend diskutiert. Mein Partner meinte auch, du gibst dir soviel Mühe, die kann man mit einem Klick “ent- oder belohnen”. Bei mir hängen ja keine Werbeeinnahmen dran, aber andere Blogs leben davon und wenn man Werbeeinnahmen erzielen will, dann gelten leider nur die Klickzahlen und nicht die Feedleser. Leider liegt es nicht in meiner Macht es zu ändern, Blogs die gut geschrieben sind, werde ich weiterhin “persönlich” besuchen gehen.

    • Tut mir leid, ich sehe da mehrere Probleme bei deiner Sichtweise. Man kann Leser nicht in faul/fleißig usw. einteilen. Das ist einfach keine Kategorie. Und was ist denn ein guter Artikel? Wie definiert man das? Wer entscheidet das? Der Autor? Kann diese Einteilung absolut gelten oder kann das für verschiedene Leser unterschiedlich sein?

      Als Autor hat man kein Recht Rückmeldung einzufordern, auch wenn es einen natürlich freut gut anzukommen. Auch die Einstellung: “Ich geb mir soviel Mühe, was kommt denn zurück” kann ich verstehen, halte ich aber für falsch.

      Da heute bereits fast jeder der Meinung ist einen Blog führen zu müssen (mich eingeschlossen), gibt es natürlich massenweise davon. Jeder ist tausendfach ersetzbar (für die meisten). Aus dieser Informationsüberflutung folgt automatisch, dass die Leser nicht jede Informationsquelle einzeln aufsuchen möchten bzw. nur bei für sie interessanten Beiträgen. Wie sie diese auswählen, muss man ihnen selbst überlassen.

      Ich bringe immer gern die Analogie zu den klassischen Medien, denn eigentlich ist jeder Content-Produzent (Blogger) im Kleinen mit einer Zeitung, Zeitschrift oder ähnlichem vergleichbar. Würdest du Zeitungsleser, die keine Leserbriefe schreiben, als faul bezeichnen? Würdest du einen Herausgeber nicht auslachen, der das behaupten würde?

  5. @ Michael
    Zufällig arbeite ich bei einem großen Medienhaus. Und natürlich fordern wir die Rückmeldung der Leser ein. Im Print durch den Verkaufspreis und Online durch die Zugriffszahlen. Deswegen werden RSS-Feads von Online-Medien auch nur sehr dediziert angeboten und auch nur dann, wenn dann dort Werbung integriert werden kann (und wir als Publisher können auch die Zugriffe auf unsere RSS-Feads messen, was dem Durchschnittsblogger nicht möglich ist). Denn von diesen Werbeerlösen leben die Online-Publisher. Da die Online-Leser nun einmal nicht bereit sind, für Inhalte zu zahlen (außer es sind super-duper-premium Inhalte und auch dann ist es mehr als schwierig und in keinem Fall selbsttragend).

    Was ist ein guter Artikel fragst du? Nun, für mich ist ein guter Artikel einer, der mir gefällt, aus welchem Grund auch immer. Der Leser entscheidet, was ein guter Artikel ist (abgesehen von Preisen, die die Branche intern vergibt). Im Print merkt man, dass man gute Artikel hatte, an steigenden Absatzzahlen. Online an steigenden Zugriffszahlen.

    Dein Einwand, dass mittlerweile fast jeder ein Blog führt und dadurch jeder austauschbar ist unterstreicht doch genau den letzten Satz in meinem Kommentar. Und genau das ist auch das, was ich nicht gut finde.

    Ich persönlich lese Blogs, die mir gefallen. Wenn ein Blog zu austauschbar ist, dann lese ich ihn nicht. Aber auch nicht im Feedreader. Vielleicht sollte man auch den “Informationskonsum” mal etwas überdenken und sich lieber auf ein paar (für einen selbst) interessante Portale (inklusive Blogs) beschränken anstatt ewig viele, zum Teil untereinander austauschbare Portale zu konsumieren.

    Aber das ist eben nur meine Meinung.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*