Ich muss gestehen, mit meiner D70 habe ich so gut wie nie manuell fotografiert. Immer wenn ich es probiert habe, waren die Ergebnisse so miserabel, dass ich keine Lust dazu hatte. Nun habe ich eine neue Kamera und ein neues Festbrennweiten-Objektiv AF50 1.4. Natürlich habe ich es gleich ausprobiert und die Ergebnisse waren grauenhaft. Mein GG musste mit seinem Gesicht herhalten (nein, nein – es lag nicht an seinem Äußeren :-) ). Doch egal was ich probierte, entweder waren die Augen scharf, aber Nase und Mund nicht und andersherum. Mit den Weihnachtsengel fing ich dann weiter an zu üben, sie halten schließlich still und laufen mir nicht weg.
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Es war frustrierend, sodass ich Fotolehrer Kampffussel anschrieb, was ich denn falsch mache.
In der 1. Lehrstunde gab er mir den Tipp, die Kamera von AF auf Manuell umzustellen und nun mit manueller Blende und Belichtungszeit zu arbeiten. Ich probierte und machte, die Ergebnisse wurden nicht besser.
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In der 2. Lehrstunde bat e rmich, mein Stativ aufzubauen, die Kamera in Position zu bringen und eine Blendenreihe von 1.4-16 durch zu fotografieren. Parallel dazu sollte ich mit der nächst kleineren Blende die Belichtungszeit verdoppeln. Sprich, ich habe mit F1.4 – 1/20 angefangen und F-16 – 2 Sek. aufgehört. Vorab hatte ich festgestellt, dass mein Weißabgleich falsch eingestellt war. Da ich mit Kunstlicht um die Mittagszeit (es regnete derweil draußen in Strömen) arbeiten musste, habe ich auf Kunstlicht umgestellt. Im nachhinein haben mir die Farben am Bildschirm auch nicht besonders gut gefallen.
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In der 3. Lehrstunde bat er mich, das mit dem Weißabgleich zu lassen und die Kamera auf RAW umzustellen. Ich habe es getan, auch wenn ich mich innerlich dagegen immer noch wehre. Raw ist für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Leider habe ich vergessen, die automatische Iso auszuschalten, sodass die Iso-Werte nicht einheitlich bei 200 liegen, sondern schwanken. Auch habe ich mit der Anzahl der Engelfiguren gespielt und die Aufnahmehöhe variiert.
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Ich bin immer noch am üben. Die Ergbnisse sind noch nicht zufriedenstellend. Vor allem habe ich Probleme mit der Schärfe. Auch wenn ich die manuell einstelle, ist es sehr schwierig, die Schärfe richtig zu fokussieren. Manchmal hilft es, 20cm weiter weg zu gehen, doch dann bin ich auch nicht glücklich, weil der Bildausschnitt nicht so ist, wie ich ihn mir wünsche.
Das Problem bei mir ist, ich bin eine “aus dem Bauch heraus” Knipserin. Jetzt muss ich mir große Blenden (kleine Zahl) und Belichtungszeit merken.Zwischendurch immer mit dem Rädchen alles neu einstellen, fokussieren ets. Das ist mir an sich alles zu technisch und die Freiheit fehlt mir.
Das AF50 ist eine wirklich harte Nuss, die es zu knacken gilt. Doch ich gebe noch nicht auf, vorerst zumindest ;-)
Wer noch ein paar Tipps für mich hat, der gebe sie mir bitte weiter. Ich bin eine lernwillige Schülerin…

die von dir gewünschten freiheitsgrade in der fotografie hast du erst mit der manuellen belichtungssteuerung. probiere weiter, wenn das technische sitzt, dann kannst du wie gehabt aus dem bauch heraus knipsen. :)
ich musste mich zwar heute ganz schön überwinden, habe es aber bis zum Ende komplett durch gehalten, manuell zu fotografieren. Langsam werden die Ergebnisse auch besser, auch wenn es immer noch an der Schärfe mangelt.
Immer mit der Ruhe, und nicht aufgeben ;-) Einfach mit den manuellen Einstellungen weiter probieren. Wie kampffussel schon geschrieben hat, wenn die Technik sitzt, kommt der Rest aus dem Bauch.
Ich kämpfe mich auch gerade durch einige Experimente mit einem 50mm 1.8. Leide also mit Dir. :-)
Was sind deine Probleme? Womit kämpfst du?
So übel sehen doch die ersten Versuche gar nicht aus…
Ich kenne das nur zu gut, man probiert und macht und nix klappt, aber wenn man dann wieder anfängt, mit den vorgefertigten Motivprogrammen zu knipsen, entgeht einem eine ganze Menge.
Mit meiner neuen Powershot muß ich auch noch ziemlich üben. Aber es ist kein Vergleich zu “früher”, bevor ich anfing, mich mit der Theorie zu beschäftigen.
Mir hilft da immer ein Buch. Manche Dinge muß man erst einmal richtig begreifen, also blanke Theorie, Kamera (erstmal) weglegen und dann wirklich lernen. Und dann Schritt für Schritt ausprobieren. Macht sicher jeder anders, aber mir hilft es.
Ich hatte mir für meine Canon EOS das passende Buch gekauft, von Data Becker, Digital ProLine.
Na wie auch immer, auf jeden Fall dranbleiben, es lohnt sich wirklich und ist kein Vergleich zu den automatischen Motivprogrammen…!
Viel Spaß noch und zeigst uns die nächsten Ergebnisse, ja?
Bei mir ist das genaue Gegenteil:ich habe hier etliche Fotobücher rumliegen, doch ich kann nicht aus Büchern lernen. Das konnte ich schon kaum während des Studiums, sodass meine Theorie-Noten nie so toll waren ;-)
Ich brauche eher jemanden, der mit mir loszieht und wir das vor Ort am Beispiel ausprobieren.Nur dann merkt sich mein Kleinhirn die Dinge. Momentan ziehe ich also alleine los und versuche aus meinen Fehlern zu lernen…
Natürlich zeige ich weiterhin meine Fotos :-)
Was ich öfters mache:
Die Gebrauchsanweisung der Kamera von A-Z zu lesen. Es steht immer was Neues drinnen.
Alles mögliche ausprobieren! Nur aus Fehlern kann man lernen. Ich verwende nun je nach Motiv andere Einstellungen, z.B. Kinder immer mit manueller Verschlusszeit und automatischer Belichtung (Tv), nicht bewegende Objekte mit Av. Wenn ich mit den Ergebnissen (und den von der Kamera vorgegebenen Einstellungen) nicht zufrieden bin, ganz manuell.
Wenn du dich ein wenig daran gewöhnt hast, kommt das von alleine, da bin ich mir sicher!
Bzgl. Portraits: v.a. mit 1.4 wird nie das ganze Gesicht scharf sein, wenn du direkt davor stehst. Erst ab einer gewissen Entfernung. Entweder die Blendenzahl auf 3-3.5 setzen oder die teilweise Unschärfe künstlerisch nutzen!
Aber learning by doing ist echt das Beste.
Ansonsten hat mir das Buch von Tom Ang (Digitale Fotografie) gut geholfen. Das ist nicht auf einen bestimmten Kameratyp fixiert, sondern beschreibt die Grundlagen sehr fundiert und übersichtlich.
Oh weh, soll ich wirklich noch bei Deinem Photoprojekt mitmachen???
Bei mir gibt es immer nur die “Paniktaste”. Ich habe zwar vor vielen vielen Jahren mit meiner ersten Kamera eine Einführung von meinem Großvater in Blenden und Belichtungszeiten bekommen, aber irgendwie hatte ich nie die Lust, mich damit zu beschäftigen.
Ich gebe auch zu, dass ich bei den Bildern zu den Bearbeitungsprogrammen keine gravierenden Unterschiede festgestellt habe.
Also bei mir wird es nur etwas bessere Schnappschüsse geben.
nein, um Gottes willen, mach MIT! das ist nur meine Macke und hat nichts mit dem Projekt zu tun…
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