Zauberwort: Mitmach-Marketing

Eine begeisterte Leserin meines Blogs fragte mich letztens: “Sag mal Jana, wo bekommst du immer diese tollen Aktionen her? Gibt es da einen Geheimtipp? Oder muss man die Firmen darum fragen“.  Die Antwort ist einfach: zweimal NEIN.

Es gibt drei Möglichkeiten, an Aktionen teilzunehmen bzw. Aktionen für andere zu starten.

Erstens

Zum einen gibt es diverse Marketing Unternehmen im Internet, auf denen man sich als Produkttester/in registrieren lassen kann. Die größte Plattform, die meisten kennen sie mittlerweile, ist TRND. Doch es gibt auch kleinere, unbekanntere Portale, die aber nicht minder reizvoll sind. Zum einen bieten Sie spannende Produkttests und  zum anderen einen persönlichen Kontakt zu den Organisatoren.

Ich bin Mitglied bei:  Bobki (eine Frauencommunity und gleichzeitig ein Ableger von TRND), Konsumgöttinnen, Onlinebotschafter und Sonic Grap. Sicherlich gibt es noch weitere kleinere Portale, da Mitmach-Marketing ein neues Geschäftsmodell ist, was momentan Konjunktur hat.

Zweitens

Die zweite Möglichkeit ist, einen gut gepflegten Blog zu haben. Ich weiß zwar nicht, wonach die Firmen suchen, doch sie kommen auf den Betreiber des Blogs zu und fragen ganz höflich an, ob man nicht Lust hat, an einer Aktion teilzunehmen (z.B. meine Poken und die Fotokalender Aktion).

Drittens

Und dritte Möglichkeit ist, bei anderen Bloggern, u.a.  Businessblogs, Ohren und Augen aufzusperren und nach interessanten Mitmach-Projekten und Produkttestings (z.B. das geschirr-Testing im Sommer) zu schauen.

Die zweite und dritte Möglichkeit ist sehr zufällig und man kann sie kaum beeinflussen. Bei der ersten Variante muss man sich dagegen um das jeweilige Projekt bewerben.

Wie bewirbt man sich bei Erstens?

Auch hier wurde ich schon gefragt, wie ich denn zu den Produkttesteinladungen gekommen sind, während viele andere abgelehnt wurden. Zum einen, ich wurde auch schon des öfteren abgelehnt.  Trotzdem gebe ich mir bei jeder Bewerbung viel Mühe. Ich überlege mir einen kurzen aber aussagekräftigen Bewerbungstext. Achte dabei auf Rechtschreibung und Grammatik und versuche authentisch zu bleiben. Und ich bewerbe mich NICHT, wenn mich das Produkt überhaupt nicht anspricht. So habe ich die Finger vom TRND Weichspüler-Projekt gelassen, weil ich keinen benutzte!

In anderen Foren habe ich die Tipps gelesen, dass man sich eigentlich gar keine Mühe geben brauch und nur schreiben soll: “Das Projekt ist toll”. So einfach würde ich es mir nicht machen, denn das Auswahlkriterium entspricht nicht, wie oft beschrieben dem Zufall, sondern jeder Bewerber durch läuft ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Dabei wird zum einen die Bewerbung und zum anderen das angegebene Profil (Alter, Familienstand, Kenntnisse, Hobbys etc.) mit einbezogen. Daher sollte man bei der Anmeldung genau überlegen, wie man welche Fragen im Fragebogen ausfüllt.

Wer nun Lust hat, bei einem oben genannten Portal mitzumachen, der kann sich gerne bei mir melden und ich schicke dir eine Einladung zu.

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Autor: Jana

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

12 Kommentare

  1. interessante ausführungen … ich hatte mir mal überlegt, mich mal bei solch einem portal anzumelden, hab es dann wieder sein lassen. keine ahnung warum … :(

    ansonsten sind bei mir nur maximal anfragen zum linktausch für online-casinos mit “fairen” gegenlinks auf toten seiten eingegangen … :D

  2. Bei TRND und Bopki bin ich ebenfalls Mitglied und darf jetzt die Knorr Suppenbasis testen.
    Bei Konsumgöttinnen habe ich mich gerade angemeldet (mit Dir als Referenz).
    Ich bin gespannt.

  3. Eine vierte Möglichkeit ist, sich von sich aus an eine Firma zu wenden (per Mail), aufs Blog hinzuweisen (Screenshot mit den besucherzahlen) und fragen, ob man für sie Werbung machen kann.

    Allerdings – ich will euch den Spaß nicht nehmen, aber was ist mit Finanzamt?! Ich habe neulich im Bekanntenkreis ganz stolz von dieser Marketingsache erzählt und da hat einer der Herren die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, das müsse alles in der Steuererklärung angegeben werden. Die Firmen würden es schließlich auch von der Steuer absetzen und damit wäre es dem Finanamt bekannt, wer was bekommt. Und wenn man für die einen Testbericht schreibt, und dafür was bekommt, auch wenn es ein Sachwert ist , … usw. Wir haben uns fast gezankt. Ich wünschte, jemand wüsste Näheres darüber, weil ich das einfach nicht wahrhaben will.

    • Die vierte Möglichkeit wäre für mich keine. Ich biedere mich ja nicht an.
      Zum Finanzamt: das wird erst relevant, wenn ich Geld damit verdienen tue und das mache ich nicht. Oder soll ich 2 Packungen Mundwasser beim Finanzamt anmelden, den Rest habe ich ja verschenkt?
      Außerdem regt mich dieses, oh du musst das Anmelden, da ein Impressum, da eine Erklärung – langsam auf. Haben wir denn nichts besseres zu tun?

  4. @ april: der einwand bzw. hinweis auf das FA ist nicht ganz unbegründet. es hängt aber vieles von den summen ab. ein gewisser satz ist quasi steuerfrei, danach werden einkommenssteuern fällig. was die kommunikation zwischen den firmen und dem FA betrifft, so klappt sie … aus eigener erfahrung … sehr gut. ich durfte in einem fall konkret auflisten, was ich mit der firma xyz als autor zu tun habe und welche beträge gezahlt wurden. habe ich brav gemacht und dann war es auch gut! sachgestände stellen auch werte dar … ;)

  5. hi

    ich nehme auch bei sowas teil und ich muss sagen es ist wirklich ne gute sache denn so bin ich wrklich auf das ein oder andere aufmerksam geworden.

    dein blog ist übrigens super gut.

    werd ihn nun öfters lesen.

  6. Hallo ich hätte mal eine frage.
    Sind diese ganzen Marktforschungsseiten wirklich komplett kostenlos???
    Würde mich nämlich gerne beikonsumgöttinnen anmelden.
    Grüße Stefanie

    • Ja, sie sind kostenlos, spricht du musst keine Anmeldegebühr oder sonstige Kosten bezahlen. Aber du musst natürlich dafür arbeiten, indem du Artikel schreibst, Fotos machst usw. In dem Sinn ist es nicht “umsonst”.

  7. Ich habe mal eine frage..also wenn Ich jetzte eine Firma anschreibe soll ich dann schreiben ich wollte mal fragen ob sie jemanden suchen der Produkte testet und ich das vielleicht machen könnte oder soll ich da schon so eine richtige bewerbung für ein bestimmtes produkt machen..und kannst du mal ein beispiel für eine firma nennen die man fragen könnte?!

    • Hallo Jessi,
      spannende Frage auf die ich auch keine Antwort genau weiß. Ich selber habe bisher nur bei Marketing-Firmen mitgemacht, die wiederum einen Vertrag mit einem Hersteller hatten. Ich weiß aber, das es Blogger gibt, die gezielt auf Firmen zugegangen sind, wie z.B. beim letzten Leinwandtesting http://www.lens-flare.de/blog/der-grosse-leinwandvergleich/10175/.
      Andererseits sind Firmen auf mich zugekommen und haben gefragt ob ich ein Produkt testen will. Ich würde sagen, das hängt davon ab, welches Produkt du testen willst, ob es thematisch in deinen Blog passt und wie gut du deinen Blog pflegst….

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