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Ich habe in den letzten Tagen und Wochen wenig über Gustav geschrieben. Das lag vor allem daran, das ich nicht wollte, das hier ein Jammer-Posting nach dem anderen erscheint. Ich sage nur eins: die Wochen waren wirklich hart. Für uns alle. Schreien, gnatzen, auf den Boden werfen (ja mit 17 Monaten tut er das ausführlich!), Mama schlagen, sich auf dem Arm versteifen – das volle Programm. Dazwischen diverse Krankheiten. In manchen Situationen wusste ich nicht, soll ich ihn trösten oder soll ich schimpfen.
Seit vorgestern wissen wir nun, was das alles sollte. Es war ein Sprach-Wachstumsschub. So habe ich noch vor ein paar Tagen geschrieben, das er nur sehr wenige Wörter sprechen kann (Auto, zu, Mama, Ente) kann er seit vorgestern fast alles nachsprechen, was 2 Silben hat. Ich bin fasziniert. Wahrlich über Nacht hat sich die Sprache entwickelt. Seitdem brauche ich bloß sagen, Gustav sag mal…. etc. und er spricht es nach. Einfach so als ob er schon immer gekonnt hat.
Aber ich ahne auch schlimmes. Sollte er nach meinem GG kommen, dann wird er mir demnächst schon am frühen Morgen ein Ohr abquatschen. Es reicht schon, wenn einer morgens gerne redet. Dann werden es zwei sein. Und ich als Morgen(sprach)muffel muss mir das anhören…
vor 11 Monaten
na dann viel Spaß beim Zuhören ;-) das wird lustig und vorallem muss man(n) Frau ab sofort aufpassen was man sagt.
Beispiel: ich mit Famile gingen spazieren und am Strassenrand auf einer Bank saß ein Mann mit einem langen Bart und langen Haaren, der schon etwas älter war. Meine Frau meinte nur ganz leise und beiläufig “ein Waldschrat” und was macht Chiara(“damals” 21 Monate), sie schnappt das Wort auf und brüllt es laut heraus “WALDSCHRAT”. Zum Glück nahm, der Mann es mit Humor ;-)
vor 11 Monaten
Bei uns ist es morgens am schlimmsten mit dem Gequatsche. Da werden kurz nach dem wach werden erstmal alle Wörter, die man kennt aufgezählt. Zur Not auch 4 mal hintereinander. Ich bin zwar kein Morgenmuffel und normale Gespräche sind kein Problem. Aber 4 mal 40 Wörter anhören, die ohne Sinn aneinander gereiht werden und immer eine Bestätigung fordern sind öööhm anstrengend :D
vor 11 Monaten
Herzlichen Glückwunsch zum Meilenstein! Ich tröste mich immer damit, daß bestimmt wieder ein Wachstums-/Entwicklungs-/Sprachschub ins Haus steht, wenn sich eines unserer Kinder mal wieder eine zeitlang total daneben benimmt.
Und dieses Gequatsche kann wirklich nervtötend sein, so schön es auch ist, wenn die Rüben sich endlich verbal mitteilen können… Schlimm ist besonders, wenn statt Worten nur noch Geräusche gemacht werden, um die anderen zu übertönen oder einfach, um sich selbst zu hören…
vor 11 Monaten
das kommt mir irgendwie bekannt vor. meine kleine hat allerdings bis zum zweiten lebensjahr kaum gesprochen. sie wollte einfach nicht. von heute auf morgen hat sie es sich anders überlegt. das andauernde quatschen ist anstrengend, aber ich muß zugeben, mir ist lieber sie kann sagen ob etwas wehtut, ob sie etwas nicht mag oder ähnliches.
vor 11 Monaten
Und wenn die erst Schimpfwörter können und diese noch in Sätze verwandeln….tse, tse ;-)
Ab jetzt wird das sprechen niedlich und witzig bis zu einem gewissen Alter (siehe oben).