Jana, Jana, Jana Stöckchen

Ich schweife zwar vom Thema ab, doch irgendwie passt es zu dem zu beantwortenden Stöckchen von Frau Magrat. Sie hat das Stöckchen an die Bloggenden Janas geschickt. In letzter Zeit sind mir einige Jana-Blogs aufgefallen. Und geht es euch auch so, das ihr automatisch eine Sympathie für gleichnamige Bloggerinen entwickelt? Mir geht es jedenfalls so.

Vor etlichen Monaten schrieb Konna in seinem Blog, dass er den Blog einer Jana vorstellen möchte, die gerne Fotografiert usw. Im allerersten Moment fühlte ich mich angesprochen *lach*, stellt aber fest, dass der die Jana in Schweiz alias Redaktusse meint. Noch am selben Abend schaute ich mir ihren Blog an und war schwer begeistert. Nicht nur weil sie fotografiert und Meerschweine besitzt, sondern weil sie Haargenau denselben Codenamen für ihr Baby verwendet wie ich es damals tat: “Bohne”. Ich fühlte mich sofort seelenverwandt. So schrieb ich sie an und seitdem stehen wir in einem netten Kontakt zueinander. Zur Zeit einmal öfter, weil ich jeden Tag  die Geburt vom Bohnerisch entgegen fiebere und schon sooooooooo gespannt bin, welchen Namen er bekommen wird.

Und dann gibt es da noch die anderen Janas-Blogs, die ich leider nicht ganz so gut kenne: Jana, Jana, Jana, Jana und Jana (die in 60 Tagen ein Baby erwartet…). Habe ich noch andere Janas vergessen, dann bitte melden.

Nun aber zum Stöckchen, welches sich natürlich, wie sollte man die Einleitung auch anders verstehen, sich um Namen dreht.

  1. Geht es dir auch so, wenn du hörst, wie eine Person heißt, kann es passieren, daß du nur aufgrund des Vornamens Sympathie oder Abneigung empfindest?
    Janein, ich kann den Namen Kevin auf den Tod nicht ausstehen. Das liegt an dem gleichnamigen Hollywoodfilm, dessen Hauptdarsteller ich auch nicht leiden kann. Ich würde mein Kind auch niemals nach jemanden benennen, den ich nicht leiden kann (doch wer tut schon sowas?).
  2. Wie würdest du dein eigenes Kind NIEMALS nennen?
    Siehe u.a. 1. Ich würde meinem Kind keine neumodischen, ausländischen Namen wie Kevin, Justin, Chantalle oder ellenlange Doppelnamen geben. Es gibt da so einen schönen Artikel zu dem Thema: Kevinismus mehr muss ich dazu nicht sagen ;-)
  3. Bist du zufrieden mit deinem eigenen Vornamen oder würdest du am liebsten SOFORT aufs nächste Standesamt gehen, um ihn ändern zu lassen, wenn das nur irgendwie möglich wäre?
    Ich bin zufrieden. Es hätte schlimmer kommen können.

Vielleicht noch was allgemeines zur Masterarbeit Namensvorlieben: Das Thema Namen haben wir damals auch in der Baby-Mama-Gruppe diskutiert. U.a. wurde dort festgestellt, das der Name oft gleichbedeutend zur sozialen Herkunft ist (eine Mama  betreut Kinder aus schlimmen Verhältnissen). Während Eltern mit einem höheren Bildungsgrad/soziale Stellung eher alte Namen bevorzugen, vergeben Mütter aus einem sozial schwachen Milieu eher Amerikanische bzw. Fantasie-Namen. Die Studie spiegelt dies auch wieder. Daher verwundert mich das Ergebnis der Studie nicht. Die Studentin hätte bloß mal in unseren Mama-Klub kommen brauchen :-) Aber schön das unser Gespräch jetzt wissenschaftlich belegt ist!

Auch bei Spiegel zu lesen.

Ich lass das Stöckchen mal liegen….

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Autor: Jana

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

2 Kommentare

  1. Schön, daß du das arme Stöckchen doch mit heim genommen hast… ;-)

    Interessant finde ich den Zusammenhang “Vornamenwahl – soziale Herkunft” schon, zumal er sich immer wieder zu bestätigen scheint.

  2. Also der Zusammenhang zwischen der Vornamenwahl und der sozialen Herkunft ist mir auch schon aufgefallen. Jedenfalls bestätigt sich das, wenn ich so drüber nachdenke.
    ich wollt grad sagen, man sieht es teilweise auch an unseren Konfis, aber ein Musterbeispiel fällt mir prompt natürlich nicht ein.

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