FUJIFILM Fotobuch Testing
Heute durfte ich die Fotobuch-Software von fujifilm testen. Was mich sehr gefreut hat, denn bei der Konkurrenz wurde ich leider nicht angenommen.
Die Installation
Unter Fujifilm Bestellsoftware habe ich mir die Software heruntergeladen. Mit einem 2000-er DSL Zugang lädt sich die Software mit 49 MB relativ schnell herunter. Unter Windows Vista Business habe ich die exe gleich installiert. Das hat Reibungslos geklappt. Schade ist, das die Software kein Icon auf dem Desktop automatisch ablegt, sodass ich das Programm unter Start suchen musste.
Die Anwendung
Wenn die Software sich öffnet, kann der Nutzer auswählen, ob er Fotos, Fotobücher, Kalender oder Fotogeschenke mit seinen Fotos drucken lassen will. Da ich einen Gutschein für ein Fotobuch Brillant mit 24 Seiten bekommen habe, bin ich direkt zu den Fotobüchern gegangen und habe mir dort das entsprechende Fotobuch heraus gesucht. Hier kann zwischen A4 Panorama, Quadratisch 20 x 20, A3 Panorama und Quadratisch 30 x 30 gewählt werden. Ich habe mich für das Fotobuch brillant A4 Panorama entschieden.
Im 2. Schritt war es möglich, das FUJIFILM Fotobuch mit Assistenten oder ohne zu erstellen. Da ich persönlich mit den Assistenten nicht klar komme, habe ich mich für eine individuelle Bearbeitung entschieden.
Vorab habe ich alle relevanten Fotos in einem Ordner gespeichert. Da ich viel zu viele Fotos aus einem Jahr habe, habe ich die Fotos in Picasa zu verschiedenen Collagen zusammengefügt.
Zurück zu der Fujifilm Fotobuch Software: wie zu erwarten war, bin ich leider mit 24 Seiten nicht ausgekommen und musste auf 40 Seiten erhöhen. Ich brauchte nur einmal den Fotoordner angeben und nach und nach die Fotos den einzelnen Seiten zuordnen. Was mich dabei ein wenig gestört hat, das die Formate nicht stimmten. So habe ich alle Collagen in A4 quer angelegt, da ich mich für ein A4 Panorama Format entschieden hatte. Trotzdem werden die Bilder werden oben und unten abgeschnitten und rechts und links ist noch platz.
Schade ist auch, das die Software nicht den wirklichen Beschnitt anzeigt. Zwar wird unten ein grauer Rahmen eingeblendet, der darauf hinweist, das Bilder außerhalb des Rahmens beschnitten werden können. Doch da das Buch in 3D mit Blättern angezeigt wird, trügt das Bild. Es wäre daher schön, wenn man diese 3D-Ansicht ausschalten könnte und der Beschnitt ganz genau anzeigt wird. Ein Reinzommen ist nämlich nicht möglich.
Nach und nach habe ich nun alle Bilder eingefügt. Toll ist die große Auswahl an wunderschönen Hintergrundbildern. Von einfarbig bis hin zu Wolken, Blumenwiesen und Weihnachtsmotiv-Hintergründen ist alles vorhanden. Zusätzlich kann dem Foto noch ein Effekt verpasst werden. Auch hier ist die Auswahl groß, entweder mit nostalgischen Holzrahmen, Herzform, Puzzle oder einen Muschelrahmen. Hier wird sicherlich jeder fündig. Ich habe diese Effekte sparsam verwendet, da ich mich eher auf die Mosaike konzentriert habe.
Auf den Einsatz von Texten habe ich komplett verzichtet. Mir war die Textfunktion wirklich zu umständlich. Erst musste man auf den “Text einfügen” Button in der rechten Anwendung klicken. Dann legt sich ein Rahmen über das Bild und erst nach einem Doppelklick kam ich in das Textfeld. Dort stellte ich Schriftart, Farbe und Größe ein. Erst wenn ich das Fenster mit ok geschlossen habe, war die Änderung sichtbar. Es wäre viel Nutzerfreundlicher, wenn man schon beim Bearbeitens sehen könnte, wie das Ergebnis am Ende aussieht. Denn ich musste das Feld 2-3 öffnen, bis ich ich die richtige Schriftgröße hatte.
Die Bestellung
Nachdem ich alle Seiten komplett gestaltet hatte, habe ich sie mir Vorschaumenü noch einmal angeschaut und kontrolliert. Anschließend bin ich auf den Bestellbutton gegangen. Als Neukundin musste ich nur meine Adresse, Name, e-mail und Passwort eingeben. Zusätzlich meinen Gutscheincode und ab ging die Post. Nach der Prüfung aller persönlichen Daten wurden die Fotos hochgeladen. Da mein Buch 40 Seiten hatte, hat das über eine Stunde gedauert. Was natürlich nicht schlimm ist, denn ein Kaffeepäuschen nach alle der Arbeit sollte schon drin sein :-) Zum Abschluss gab es noch einmal die Rechnung und eine erfolgreiche Bestätigung, dass alle Daten erfolgreich übertragen wurden.
Fazit zur Software: Die Software ist einfach und funktional aufgebaut. Es gibt viele schöne Hintergründe und Spezialeffekte. Gleichzeitig kann man Fotos mit einfach Bildbearbeitungsfunktionen optimieren. Für Laien, die ein Fotobuch ohne Vorkenntnissen gestalten wollen, genau richtig. Für mich fehlen zwar ein paar wichtige Funktionen, die die Software noch komfortabler machen könnte. trotzdem finde ich die Software gut gelungen.
Jetzt heißt es ca. eine Woche warten bis der Postbode zweimal klingelt und mein Fotobuch mit Fotopapier liefert. Ich werde natürlich schreiben, wie das Fotobuch geworden ist….
Dies ist ein Produkttest als Onlinebotschafter (www.onlinebotschafter.com)



Ich weiß nicht, ob ich so neugierig fragen darf … aber ist ein 24-Seiten-Fotobuch alles, was du für diesen Testbericht bekommst (der ja nach viel Arbeit aussieht)?? Da war doch das Geschirr ein ganz anderes Kaliber.
Auf dem ersten Blick sieht es sicherlich so aus :-) Aber nein, zum einen habe ich Spaß dabei und zum anderen wollte ich schon seit dem Frühjahr ein Buch machen und hatte die Mosaike schon alle fertig. Daher kam mir das Testing-Angebot gerade recht um ein wundervolles Buch zu bekommen. Das normal richtig teuer ist. Jetzt hoffe ich nur noch, dass es auch schön wird.
sag mal, wie lange hast du denn so für dein Buch an Zeit benötigt? fühlt sich nach einem kompletten Nachmittag + Abend an, an dem du das Buch erstellt hast…oder gar länger…
viel, viel länger. Für das Fuji-Buch an sich einen kompletten Nachmittag. Ich muss zugeben, das ich mittlerweile 4 verschiedene Fotobuch-Programme auf meinem Rechner habe. Die Mosaike sind schon seit dem Frühjahr fertig, nur hatte ich bisher keine Muße, ein Fotobuch fertig zu machen, denn es gibt keine Fotobuch-Software, die mich wirklich glücklich gemacht hat. Jetzt hatte ich einen Grund es bis zum Ende durch zu ziehen. Ich hoffe, das sich der Zeitwand, der sich nun über Monate hinweg gezogen hat, auch lohnt.