Schweinerei

Vorhin habe ich mir ein Schweinchen zum knuddeln geholt. Dabei habe ich mal wieder das Fell genau unter die Lupe genommen. Rosettis und US-Teddy haben leider immer viele Schuppen im Fell. Doch irgendwie kam mir das bei Sina komisch vor, weil sie kreisrunde Haarausfallstellen im Fell hat und ich drumherum noch mehr herausziehen konnte. So habe ich erst einmal Fellpflege betrieben und die Haare herausgekämmt. Nachdem ich fertig war, habe ich mir den Willi, unseren Peruaner, vorgenommen. Hier waren die selben kreisrunden Haarausfallstellen zu finden und im Gegensatz zu Sinas Stellen, waren seine blutig. Ohje, das kennen wir ja schon. Denn als ich Willi vor 7 Jahren kaufte, kaufte ich nicht nur ihn, sondern auch noch hunderte von Grabmilben mit. Aus einem 5 DM Schweinchen wurde innerhalb von einer Woche ein 50 DM Schweinchen. Jetzt habe ich Willi auch gekämmt, gewaschen, Haare geschnitten und geföhnt und auf die bösen Stellen Sagrotan gesprüht. Am Montag tanzen wir dann mal wieder bei der Tierärztin an, dann wird es wieder schönes Puder und u-U. eine Spritze geben. Wo ich bzw. die Schweinchen  das Zeug mal wieder eingefangen habe, bestimmt im Heu. Bisher konnte ich aber bei den US-Teddys keine Milben feststellen, wahrscheinlich mögen die Viecher das dichte kurze Fell nicht. Ach Mensch, das ärgert mich jetzt. Ich war so glücklich, dass die Bindehautentzündung bei Dörte geheilt ist und jetzt das….

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Autor: Jana

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

7 Kommentare

  1. Milben sind halbsoschlimm, wenn man sie rechtzeitig erkennt und dementsprechend behandelt.Ivomec oder Dectomax sind da die besten Mittel, werden beide gespritzt. Habe gelesen, Baden und Desinfizieren bringt da nicht viel, ist eher zusätzlicher Stress fürs Tier.
    Wichtig ist allerdings, dass alle behandelt werden, bei den Schweinchen, wo es nicht sichtbar ist, reicht es Tröpfchen hinters Ohr zu geben, Gehege und Häuser etc. desinfizieren…dann hat man schnell wieder Ruhe. Bei mir ist es Lilly, die in Sachen Milben anfangs sehr anfällig war, habe aber seit über einem Jahr Ruhe. Das ist eben wie beim Menschen, der eine ist krankheitsanfälliger als der andere.
    Gute Besserung an die Fellnasen!

    • Ich habe auch nur Willi gebadet, da er ein ganz verklebtes Fell hat und seit 4 Jahren unter geschwollenen Ballen an den Füssen leidet, die immerzu verkrusten. Diese kann ich nur im warmen Wasser lösen. Hinzu kommt, er ist ein Männchen und ich muss seinen Pippimann-Krustenring lösen (eh schwierig zu beschreiben :-) ).
      Aber er liebt es geföhnt zu werden :-)
      Aber nervig ist das schon dieses Viehzeug und meine Schweinchen tun mir leid, dass die so penetrant sind.

  2. Hallo Jana,

    mit ein bisschen Ivomec sind die Milben recht schnell in Griff zu kriegen. Gibt es auch als Spoton – also statt zu spritzen auf die Haut. Weil Meeris so eine dicke Haut haben aber nicht in den Nacken, sondern auf die kahle Stelle hinters Ohr. Dann ersparst Du dem armen kleinen Mann die Spritzerei. Mitbehandlung anderer, unbetroffener Kollegen ist übrigens nicht nötig, da jedes Meeri immer Milben hat und diese nur bei einer Immunschwäche z.B. durch Streß verursacht oder eben bei älteren Tieren richtig “ausbrechen”. Kennst Du Frau Meier (www.fraumeier.org)?

  3. Pingback: Abschied von Willi « Janasworld

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