Das Jahr 2009 ist noch keine 2 Monate alt und so langsam kann einem Angst und Bange werden, welche deutsche/europäische Firmen vor dem Aus stehen, wenn nicht doch noch jemand hilft bzw. die jenigen die moralische und finanzielle Verantwortung übernehmen, die es auch verbockt haben (z.B. Pelz-Milliardärin Frau Schaeffler):
- Märklin
- Schiesser
- Brio
- Opel
- Rosenthal
- Saab
- Qimonda
- Kettler
- Adessa
- Sinn und Leffers
- Hertie
- Junghans
- Pfaff
- Schaeffler
In einem Artikel hieß es zwar, dass die Marken weiterleben. Doch was nutzt es uns, wenn die Marke nach Fernost verkauft wird und hier Tausende von Arbeitsplätze verloren gehen? Wo sind die Milliarden aus den Wirtschaftswunderjahren geblieben?
Wieso soll nur Opel verstaatlicht werden? Ich könnte fast glauben, dass einige Politiker Angst haben, ihren lukrativen Aufsichtsratposten bei Opel zu verlieren. Man muss sich mal vorstellen, wenn Herr X oder Frau Y aus der Politik in diesem Jahr auch noch die Wahlen verlieren würde und gleichzeitig den Aufsichtsratsposten, dann müssten die ja Hartz4 beantragen… Ich mag das jetzt nicht mehr weiter spinnen, da wird mir übel!

Irre, es ist wirklich irre was für Marken-Firmen Insolvenz anmelden, die ja eigentlich gut laufen, das ist das unglaubliche. Einige von deiner Liste wußte ich noch nicht. Kettler z.B. – super Ruf und Verkaufsmäßig muß es doch auch gut aussehen. Schon verrückt wie das so alles mit der Wirtschaft und den Finanzmärkten zusammenhängt.
@Geologenkinder: ja das hat mich auch sehr erschreckt und ich frage mich, wo all das Geld geblieben ist. Das kommt davon, wenn Betriebe nur noch von angestellten Managern geführt werden, die einzig und allein ihren persönlichen monetären Vorteil sehen und wenn der Betrieb pleite ist, eine fette Abfindung kassieren und wie die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Schlimm, schlimm… Der Manchester Kapitalismus war noch harmlos gegenüber dem, was heute in unserer “sozialen” Marktwirtschaft stattfindet.