Stillproblem

Ich bin bisher eine Vollzeit-Still-Mama gewesen. Bis zum 5 1/2 Monat habe ich 100%ig gestillt und anschließend nach und nach das Stillen durch Mahlzeiten ersetzt. Die WHO wäre stolz auf mich. Bis zum heutigen Tag stille ich noch nachts und morgens. Momentan produziere ich auch noch genügend Milch. Doch eine anderes Problem plagt mich. Zum einen trinkt Gustav morgens nur noch ganz wenig und zum anderen: er BEISST!!! So heftig. Jetzt bekommt er den 6. Zahn und das tut so weh. Es gibt nur noch wenige Stillmomente, bei denen er “anständig” trinkt. Ansonsten wird geknabbert, gezogen und gebissen. Ich stille mittlerweile richtig unwillig, immer auf halb acht Stellung um ihn sofort abzudocken, wenn er sich wieder festgebißen hat. Ich weiß nicht wie lange ich das noch mitmachen kann. Und ich habe keine Alternative. Die Nuckelflasche akzeptiert er nicht und soll ich jetzt noch Babymilch kaufen gehen und soll er die aus Becher trinken? Oder könnte er auch schon Kuhmilch oder Tee trinken? Eigentlich wollte ich ihn gerne ein Jahr (das in 2 Monaten rum ist) und länger stillen. Doch so mag ich nicht mehr…

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Autor: Jana

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

5 Kommentare

  1. Ich habe Sirja irgendwann recht grob von meiner Brust abgepflueckt und richtig laut AUA gebrüllt. Absichtlich übertrieben, da es echt richtig weh tat. Danach war es friedlich. Ich hatte keine Alternative, denn die Plastikmilch wollte sie partout nicht trinken (was ich vollkommen nachvollziehen kann, die schmeckt echt zum weglaufen). Und die Hebamme in der Geburtsvorbereitung meinte auch, dass die Kinder gar nicht verstehen, was los ist, dass es Mama weh tut, bis man sie mal ein wenig abrupt aus ihren “Oh, das ist ja ideal zum rumkauen” Träumen reisst.

    Und nach dem Brüller und abrupten Abdocken war das Stillen wieder okay. Wenn man davon absieht, dass ich gerne früher abgestillt hätte, da es mich fürchterlich genervt hat. ;)

  2. @Lia: im Moment kann ich mir gar nicht vorstellen, dass laut Aua rufen hilft, denn er reißt mir ja auch fürchterlich in den Haaren und da kann ich so laut Aua rufen wie ich will, er findet das dann noch spaßig ;-)

  3. Beni hat das auch gemacht. Bei uns hat auch nur au sagen und abdocken geholfen. Allerdings hben wir das stillen dann immer für mindestens 10 Minuten unterbrochen. Er hat dann recht schnell gemerkt, dass beissen bedeutet, dass stillen ist vorbei. Und jetzt kann ich ihn trotz 8 Zähne weiterhin ohne Probleme anlegen.

  4. Na da bin ich froh das mein Lenchen nur 2 Zähne hat ;-) Versuch es doch mal mit Stillhütchen, das tut nicht so weh wenn er beißt und du kannst noch ewig lange stillen (Zwerg Nr. 1 wurde ein ganzes Jahr so gestillt).
    Ich war neulich bei einem Ernährungsseminar und da wurde gesagt Babys ab 6 Monate dürfen Kuhmilch haben. Meine Kinderärztin hatte damals aber gemeint es sollte schon Vollmilch sein. Ich habe bei keinen meiner Kinder die Folgemilch genommen, immer Kuhmilch wenns soweit war. Na dann wünsch ich dir mal ein wieder entspanntes Stillen;-)

  5. Manchmal glaube ich wirklich, dass Gustav hier mit liest. Seitdem ich den Artikel geschrieben habe, ist es besser geworden… eben hat er genüßlich 10 Minuten getrunken ohne zu beißen. Ich habe ihn die letzten Male immer sofort abgedockt, wenn er angefangen hat zu beißen, vielleicht hat er sich das wirklich gemerkt?
    @geologenkinder: Stillhütchen habe ich am Anfang ein, zwei mal verwendet, doch so richtig mögen wir das beide nicht…

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