Warum psychologischer Müll über die DDR-Kinder verbreitet…

wird, kann ich nicht verstehen. Vor einigen Jahren verursachte Christian Pfeiffer (ehem. Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen) einen riesen Wirbel, indem er die Meinung vertrat, dass alle Kinder die zu DDR-Zeiten im Kindergarten in einer Reihe auf dem Topf gesessen haben, nun rechtsradikal sind.

Frau Eva Hermann haute in die selbe Kerbe, in dem sie behauptete, dass Kinder, die zu früh in den Kindergarten kommen, sie mangels Liebe und Zuwendung „zwiespältige Persönlichkeiten“ werden. So würde die Gruppenerziehung “Zwergwuchs, Unterernährung, geistige, sprachliche und motorische Störungen, Bindungsprobleme, Panikgefühle …” hervorbringen.

Bisher konnte ich mir diesen Schwachsinn nur damit erklären, dass das Menschen behaupten, die im Westen groß geworden sind und die DDR nur vom hören sagen kennen. Als ich heute im Radio die Nachricht hörte “Babymorde sind ein Erbe der DDR-Zeit“, war mein erster Kommentar: “Das kann nur eine Wessi-Mann von sich geben”.

Das ich hier pauschal und vorschnell verurteilt habe, ist mein Fehler gewesen (ich lebe seit 11 Jahren mit meinem Partner, ein “Wessi “aus Hamburg zusammen, der Gott sei Dank ganz anders denkt seitdem er mit mir im Osten lebt), aber ich konnte mir nun wirklich nicht vorstellen, dass soetwas von einem Ostdeutschen Ministerpräsidenten, dem Herrn Böhmer (CDU) gekommen ist. Herr Böhmer war bis 1990 Chefarzt der Gynäkologie in Wittenberg. So erkläre er sich “die vielen Kindestötungen im Osten «vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern». Es komme ihm vor, als sei Kindstötung für manche Frauen «ein Mittel der Familienplanung». Diese Einstellung halte er für eine Folge der DDR-Abtreibungspolitik. Frauen konnten dort nach 1972 bis zur zwölften Woche ohne Begründung die Schwangerschaft abbrechen. «Das wirkt bis heute nach»” Quelle: Lycos Nachrichten

Wie kommt ein Mann auf so absurde Ideen? Als ob im Osten alle Frauen mal eben so abgetrieben hätten. Mal davon abgesehen, dass es soziale und gesundheitliche Gründe gibt, die eine Abtreibung in meinen Augen, notwendig machen (aber das steht auf einem anderen Blatt Papier), so kenne ich niemanden, der mit mir in der DDR aufgewachsen ist und nun leichtsinnig abtreibt oder sein Kind tötet. Ich würde vorschlagen, dass Herr Böhmer in Ruhestand geht und seine altersbedingten Gedächtsnisausfälle für sich behält.

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Autor: Jana

Hallo, ich heiße Jana. Ich liebe das bloggen und die Fotografie ist meine größte Leidenschaft. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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